Die da Österreich regieren haben sich etwas Großartiges ausgedacht und werden es, weil sie es können, auch umsetzen: Die Tamponsteuer wird abgeschafft! Dass es in Wahrheit gar keine eigene Steuer für Tampons, Binden und andere Hygieneartikel für dem Mentruationsfall gibt, ficht die Regierenden nicht an. Sie streichen einfach die zehnprozentige Mehrwertsteuer. Und hoffen, dass die Händler die Preise entsprechend senken und sich nicht einfach etwas dazuverdienen.
In dem Zusammenhang habe ich zwei neue Wörter gelernt: „Periodenprodukte“ und „Periodenarmut“. Sehr schön. Herrlich bescheuert. Periode ist ein Allerweltswort, dass passende Wort wäre Menstruation, aber das ist wohl zu unfein.
Um welche Produkte es sich handelt, wurde schon erwähnt. Und die Armut? Man hat entdeckt, dass es Frauen gibt, die sich Hygienartikel nur schwer oder gar nicht lesten können. Statt nun aber Armut zu bekämpfen oder wenigstens Sachen oder Gutscheine billig oder gratis zugänglich zu machen, bringt der Staat die steuerrechtliche Gießkanne zum Einsatz. Und so werden Tampons, Binden & Co. nicht etwa nur für Transferleistungsbezieherinnen günstiger, sondern auch für Millionärsgattinen. (Wenn der Handel mitspielt.)
Die periodische Ersparnis für die Konsumentinnen ist dabei naturgemäß enorm. Wenn bisher für acht Binden 2,99 Euro zu blechen waren, sind es in Zukunft rechnerisch nur noch 2,72. Rechnet man, was weiß ich, sechzehn Binden zwölfmal im Jahr, so kann eine durchschnittlich blutende Frau jährlich über 50 Euro sparen! (Wer mehr blutet, sogar mehr.) Das sind 14 Cent am Tag. Wenn das nicht Armutsbekämpfung ist, weiß ich auch nicht.
In dem Zusammenhang habe ich zwei neue Wörter gelernt: „Periodenprodukte“ und „Periodenarmut“. Sehr schön. Herrlich bescheuert. Periode ist ein Allerweltswort, dass passende Wort wäre Menstruation, aber das ist wohl zu unfein.
Um welche Produkte es sich handelt, wurde schon erwähnt. Und die Armut? Man hat entdeckt, dass es Frauen gibt, die sich Hygienartikel nur schwer oder gar nicht lesten können. Statt nun aber Armut zu bekämpfen oder wenigstens Sachen oder Gutscheine billig oder gratis zugänglich zu machen, bringt der Staat die steuerrechtliche Gießkanne zum Einsatz. Und so werden Tampons, Binden & Co. nicht etwa nur für Transferleistungsbezieherinnen günstiger, sondern auch für Millionärsgattinen. (Wenn der Handel mitspielt.)
Die periodische Ersparnis für die Konsumentinnen ist dabei naturgemäß enorm. Wenn bisher für acht Binden 2,99 Euro zu blechen waren, sind es in Zukunft rechnerisch nur noch 2,72. Rechnet man, was weiß ich, sechzehn Binden zwölfmal im Jahr, so kann eine durchschnittlich blutende Frau jährlich über 50 Euro sparen! (Wer mehr blutet, sogar mehr.) Das sind 14 Cent am Tag. Wenn das nicht Armutsbekämpfung ist, weiß ich auch nicht.