Donnerstag, 27. April 2023

„Wiener Zeitung“ (* 1703 ✝ 2023)

Was für ein Drecksland! Mit einer mehrheitlich schwachsinnigen Bevölkerung, die regelmäßig dummes und bösartiges Gesindel wählt, das dann, einmal an der Macht, naturgemäß widerwärtige Verbrechen begeht. Wie kann man die älteste bestehende Tageszeitung der Welt einfach per Gesetz abwürgen? Ach, man muss dazu nur absolut machtberauscht, dumm und bösartig sein, wie es die schwarzen und grünen Schluchtenscheißer und Schluchtenscheißerinnen nun einmal bekanntlich sind.

Dialog über früher

A: Darüber weiß ich nichts, das war vor meiner Geburt.
B: Da gibt’s jetzt was Neues, eine tolle Sache, gerade erst erfunden, heißt Geschichte oder so ähnlich, wenn man sich damit beschäftigt, kann man etwas über Dinge erfahren, die ganz lange her sind, sogar über das, was schon vor der eigenen Geburt passiert ist. Wahnsinn, oder?

Sonntag, 23. April 2023

Eine Bemerkung zu „trans“

Von den vielen dummen Äußerungen über „trans“ ist dies wohl die dümmste: „Trans“ stelle die herkömmliche Geschlechterordnung in Frage (oder zerstöre sie sogar). Das Gegenteil ist der Fall. Das Gerede von „falschem Körper“ und „wahrem Geschlecht“ ist gewissermaßen die letzte Bastion einer Essenzialisierung von Genus und Sexus. Geschlechtszugehörigkeit und deren Auslegungen und Verwirklichungen sind demnach keine soziale Konstruktion, also etwas von der Aushandlung unter gesellschaftlichen und kulturellen Vorbedingungen Abhängiges, sondern schlicht ein Fakt: Ich bin so geboren. Zwar gilt es noch, den faktischen Körper dem wahren Körper medizinisch anzupassen (so wie man eine zu große Nase oder einen zu kleinen Busen der wahren Schönheit anpasst). Aber im Grunde wird da nur nachvollzogen, was immer schon der Fall war: ein eindeutiges Geschlecht soll vorliegen, in völliger Übereinstimmung von Körper und Psyche, von äußerer Erscheinung und innerem Selbstverständnis. Wer „trans“ ist, ist viel mehr, viel aufwendiger, viel nachdrücklicher, viel konservativer, viel klischeehafter dem ― nicht etwa selbstbestimmt gewählten und nach eigenem Gusto ausgelebten, sondern a priori auferlegten und in festen Formen wahrnehmbar zu machenden ― Nur-Mann-Sein oder Nur-Frau-Sein verpflichtet, als das „cis“ Seiende je sein könnten. (Oder womöglich sein wollen.) Es gilt unbedingt, das wahre Geschlecht und seine Darbietungen als unzweifelhaft und unverhandelbar zu exekutieren. Darum kann der Anspruch auf „trans“ auch nicht individuell und privat bleiben, er muss als moralische und politische Forderung auftreten, er muss von allen anderen die ausdrückliche Anerkennung einfordern: Ja, stimmt, du hast ein wahres Geschlecht und bist oder warst im falschen Körper gefangen; wenn du dich im Zuge der Transition davon befreit hast, musst jeder akzeptieren, dass du jetzt das Geschlecht hast, das du eigentlich immer schon hattest, und wer dich dem „alten“, dem falschen, dem vor-„trans“ Geschlecht zuordnet, begeht ein Verbrechen.

Freitag, 21. April 2023

Ein Lernprozess

Früher scheine ich angenommen zu haben, wenn man den Leuten mit wohldurchdachten Argumenten in wohlgesetzten Worten nachwiese, dass sie bescheuert sind, würden sie erwidern: Aha, vielen Dank, gut, dass wir dass jetzt wissen, wir werden also von nun an unser Denken und Handeln ändern. Heute weiß ich: Wenn man denn Leuten auch noch so unabweisbar erklärt, dass sie bescheuert sind, erwidern sie trotzdem immer bloß: Fahr zur Hölle, du Scheißkerl.

Sonntag, 16. April 2023

Zur Dummheit und Menschenfeindlichkeit des Feminismus

„Frauen haben ein Recht auf Schutzräume vor Männergewalt, sei es in einem Gefängnis, auf einer Krankenstation, in einem Frauenhaus oder in einer Sauna.“ (Luise F. Pusch)
Und Männer? Haben Männer kein Recht darauf, vor Männergewalt und Frauengewalt geschützt zu werden, wo auch immer?
Hier zeigt sich die Dummheit und sexistische Menschenfeindlichkeit des Feminismus: Statt auf gleichen Rechten und Pflichten zu bestehen, unabhängig von der Geschlechtszugehörigkeit, wird ein besonderes Recht von Frauen postuliert. Aber ein solches Recht gibt es nicht und kann es nicht geben, wenn Frauen und Männer gleichermaßen Menschen sind. Denn sonst sind Männer Menschen mit weniger Rechten. Ähnlich wie nach Meinung von Rassistinnen und Rassisten die Zurechenbarkeit zu einer bestimmten Abstammung denen einen Menschen mehr, den anderen weniger Rechte verleiht. Im Falle des Rassismus sieht man inzwischen den Unsinn und das Unrecht ein. Im Falle des Feminismus wird hingegen immer noch so getan, als ob es sich dabei nicht um eine reaktionäre, zutiefst menschenverachtende Ideologie handle.
Aber genau das ist Feminismus: Sexismus von und für Frauen.  
Haben also Männer und Frauen dasselbe Recht darauf, vor Gewalt geschützt zu werden? Ja. Haben Frauen ein davon abweichendes Recht auf besondere, männerfreie Schutzräume? Nein.
Wenn eine Frau von ihre Ehefrau oder Liebhaberin verprügelt wird (sowas kommt vor) ― hat sie dann ein Recht auf ein lesbenfreies Frauenhaus? Nein.
Warum gelten überhaupt alle Männer a priori als bedrohlich und gewalttätig? Weil Männer die psychische und physische Gewalt, die ihnen von Frauen angetan wird, seltener thematisieren und fast nie anzeigen. Weil die Gesellschaft voreingenommen ist: hier die verfolgte Unschuld, dort der sinnlos brutale Bösewicht. Mit der Realität hat das nur sehr eingeschränkt zu tun.
Sätze wie der eingangs zitierte, sind ideologische Gewaltakte. Dagegen gibt es leider keine Paragraphen. Und die gesellschaftliche Ächtung bleibt aus. Wenn einer hingegen sagte, Männer müssen vor der Ausbeutung durch Frauen geschützt werden (die statistisch gesehen weniger zu Haushaltseinkommen beitragen und weniger in die Sozialsysteme einzahlen, obwohl sie öfter zum Arzt gehen und länger als Rentnerinnen leben), er erntete nur Unverständnis und Ablehnung. Ein Maskulinist! Warum ist das übrigens ein Schimpfwort, Feministin nicht?
Wenn man Gleichberechtigung will, kann das nur bedeuten: gleiche Rechte. Und nicht: Sonderrechte für irgendjemanden. Basta.

Montag, 3. April 2023

Aufgeschnappt (bei Manfred Schneider)

(D)ie Texte, die aus den Chatbots kommen und das kindliche Vergnügen auslösen, entsprechen in ihrer Erwartbarkeit vollkommen dem Konformismus, der längst die Arbeit der Journalisten in allen Medien charakterisiert. Was ihnen der Chatbot zu lesen gibt, könnte von ihnen selbst geschrieben sein.

Sonntag, 2. April 2023

„Bruderherz“

Meine Schwester, Religionslehrerin, bereitete letztens in der Sonderschule den Palmsonntag vor. Dazu brachte sie eine kleine Eselsfigur mit. Sonst verwendet sie ja manchmal eine Handpuppe in Eselsgestalt, Elias genannt. Die Kinder wissen, dass Elias an der Hand meiner Schwester steckt (oder ihrer eigenen) und dass sie es ist, die spricht, wenn er spricht, aber das ist ihnen egal, die Kinder lieben Elias, reden mit ihm, streicheln ihn, verabschieden sich von ihm, wenn er geht. Diesen neuen Esel nun kannten sie noch nicht. „Wie heißt der?“ Er hat noch keinen Namen, wie soll er denn heißen? „Elias der Zweite“, schlug ein Kind vor, aber das gefiel den anderen nicht. Ein Junge, der selten und schlecht spricht, fragte schließlich schüchtern: „Könnte er nicht vielleicht Bruderherz heißen?“ Seitdem heißt der kleine Esel Bruderherz.

Sozialdemokratischer Appell, die Ukraine möge doch endlich Russland augeliefert werden

Den Deutschen ist der Krieg in der Ukraine lästig. Viele verstehen nicht, warum man nicht zur guten alten Zeit zurückkehren kann, als man mit Putin doch so gute Geschäfte machte. Jetzt gibt es Flüchtlinge, Teuerung, Engpässe und erhöhte Ausgaben für Militärisches. Das ist nicht mehr die Komfortzone, die man gewohnt war! Ist doch egal, wenn Russland sich Teil der Ukraine und ihrer Bevölkerung unter den Nagel reißt. Es geht darum, dass die Deutsche ihre Ruhe und ihre ungestörte Beschäftigung mit sich selbst zurückbekommen!
Ganz in diesem Sinne ist jüngst ein „Friedensappell“ von Leuten aus SPD und Gewerkschaften ausgebrütet worden. Völlig respektlos gegenüber der ukrainischen Bevölkerung und ohne den Vernichtungskrieg Russlands als solchen zu benennen, werden ein Waffenstillstand gefordert ― also die Festschreibung des Stzatus quo von Putins Eroberungen ― und anschließende Verhandlungen.
Verhandlungen worüber denn? Doch wohl nur darüber, ukrainische Bürgerinnen und Bürger und ukrainisches Staatsgebiet an Russland abzutreten. Darauf läuft es doch hinaus, denn was gäbe es sonst zu „verhandeln“? Wenn Putin bereit wäre, seine Mördertruppen zurückzuziehen (hinter die Grenzen von 2013) und die Verschleppten zurückzubringen, so könnte er das jederzeit tun. Dieses „Angebot“ der ukrainischen Seite liegt auf dem Tisch. Alles andere ist Belohnung eines Aggressors für seine Aggression. Derlei verbietet das Völkerrecht. Und eigentlich schon der Anstand.
Aber kann man Anstand von Sozialdemokraten erwarten? Solche Leute haben noch immer alles verraten und verkauft, was sich nicht wehren konnte.
Das Leid der Zivilbevölkerung in der Ukraine ist diesem Gesindel egal, sie scheren sich nicht um Zerstörung von Infrastruktur, Kulturgütern, Wohnraum. Sie übernehmen einfach Putins Propaganda: „Der Schatten eines Atomkrieges liegt über Europa. Aber die Welt darf nicht in einen neuen großen Krieg hineinschlittern. Die Welt braucht Frieden.“
Erstens wird hier nicht geschlittert, sondern gezielt betrieben: nämlich von Putin. Der Kremlzwerg wirft zwar nicht viel Schatten, aber mit der nuklearen Trumpfkarte spielt er gern. auch wenn er weiß, dass sein moskowitisches Reich einen Atomkrieg mit der NATO nicht überstehen würde. Aber ein bisschen drohen wird man ja noch dürfen. Man muss schon Doofe im Westen finden, die darauf hereinfallen. In Brandt, Ebstein, Käßmann, Thierse, Verheugen usw. usf. hat er sie gefunden.
Zweitens: „Großer“ Krieg? Ist der „kleine“ Krieg, der schon stattfindet, also nicht so schlimm? Sind die Opfer zu vernachlässigen? Sowas kann schon mal passieren? Diplomatie her und schwamm drüber?
„Die Welt braucht Frieden. Das Wichtigste ist, alles für einen schnellen Waffenstillstand zu tun, den russischen Angriffskrieg zu stoppen und den Weg zu Verhandlungen zu finden.“ Nein, das wichtigste ist, die Ukraine bedingungslos zu unterstützen. In der Ukraine wird nicht nur für ein paar Tausend Quadratkilometer und Hunderttausende Menschen gekämpft ― was allein schon legitim und notwendig ist ―, dort werden Menschenrechte, Völkerrecht, anstand und Würde verteidigt und letztlich auch der Weltfriede. Denn Diktaturen wie Russland und Rotchina sind permanent im Krieg, gegen ihre eigenen Untertanen sowieso, aber eben auch schon mal gegen Nachbarländer. Das Hinzunehmen ist absolut friedensfeindlich.
„Die Welt braucht Frieden?“ Ja, aber was sie sich nicht braucht, sind diese Putinfreunde in SPD und DGB, die auf Kosten der Ukraine und der ganzen Welt deutsche Interessen ― nämlich das Ruhebedürfnis des deutschen Michels und vor allem die Proftinteressen deutscher Unternehmen ― gewahrt wissen wollen.