Dass die Leute unzufrieden sind, steht außer Frage. Wie könnte man denn auch mit dem, was ist, zufrieden sein? Dazu müsste man ein Schwein sein, das von dem, was nicht sein soll, profitiert, dass also Scheiße baut und Scheiße verkauft und Scheiße frisst.
Unzufriedenheit ist ein Bedingung der Moderne diesseits des Profits, der Euphorie und Ablenkung. Wer nicht unzufrieden wäre, bekäme nicht mit, was Sache ist und seine Rolle darin. Unzufriedenheit wäre darum auch eine Bedingung, um zu Einsicht zu gelangen und etwas verändern zu wollen.
Aber am schlimmsten sind darum die, die die damit zufrieden sind, unzufrieden zu sein. Die sich in ihrer Unzufriedenheit eingerichtet haben und deshalb gar keine wirkliche Veränderung wollen, die im Gegenteil die Unzufriedenheit brauchen, um wie gewohnt weiterzumachen, um alles so zu lassen, wie es ist, oder es schlimmer werden zu lassen, weil ihre Unzufriedenheit neue Nahrung braucht. Auch diese Konformisten des Ressentiments sind Profiteure, die unzufrieden sind, weil sie funktionieren, und die funktionieren, weil sie unzufrieden sind.
Unzufrieden kann jeder Dummkopf sein. Aber wem nützt seine Unzufriedenheit? Wer nützt seine Unzufriedenheit, um etwas zu ändern? Dazu, etwas zum Besseren zu verändern, statt aus Groll und Lebensleere heraus weiterzumachen und alles noch übler werden zu lassen, bis aus Unzufriedenheit Verzweiflung und aggressiver Nihilismus wird, der ganz zufrieden damit, wenn alles kurz und klein geschlagen wird?
„Rechts“ zu wählen ist Terrorismus von unten. Der nicht mit Bomben und Geiselnahmen operiert, sondern mit dem Wahlzettel. Aber mit einer vergleichbaren Lust am Schrecken, am höhnischen Machtgefühl der Selbstgerechten, die nichts bewirken als Feindschaft, Unrecht, Mord und Drohung. Wählen, damit nichts besser wird. Aber vielleicht irgendwie doch anders, nämlich die eigene Wut und zugleich das Überlegenheitsgefühl imaginärer Gemeinschaftlichkeit bestätigend. Wir sind wer und es liegt an uns. Und wenn alle dabei draufgehen.
Noch schlimmer als die mit der Unzufriedenheit Zufriedenen sind also die, die mit dieser selbstgefälligen Unzufriedenheit sehr zufrieden sind, weil sie von ihr profitieren. Die nämlich ein Geschäftsmodell darauf gründen, Ressentiments zu stimulieren und kollektiven Willen zur Destruktion in Wählerstimmen zu transformieren. Das sind die eigentlichen Schweine, die die armen Schweine Scheiße fressen lassen, um selbst besser an den Trog der Macht zu kommen.
Unzufriedenheit ist ein Bedingung der Moderne diesseits des Profits, der Euphorie und Ablenkung. Wer nicht unzufrieden wäre, bekäme nicht mit, was Sache ist und seine Rolle darin. Unzufriedenheit wäre darum auch eine Bedingung, um zu Einsicht zu gelangen und etwas verändern zu wollen.
Aber am schlimmsten sind darum die, die die damit zufrieden sind, unzufrieden zu sein. Die sich in ihrer Unzufriedenheit eingerichtet haben und deshalb gar keine wirkliche Veränderung wollen, die im Gegenteil die Unzufriedenheit brauchen, um wie gewohnt weiterzumachen, um alles so zu lassen, wie es ist, oder es schlimmer werden zu lassen, weil ihre Unzufriedenheit neue Nahrung braucht. Auch diese Konformisten des Ressentiments sind Profiteure, die unzufrieden sind, weil sie funktionieren, und die funktionieren, weil sie unzufrieden sind.
Unzufrieden kann jeder Dummkopf sein. Aber wem nützt seine Unzufriedenheit? Wer nützt seine Unzufriedenheit, um etwas zu ändern? Dazu, etwas zum Besseren zu verändern, statt aus Groll und Lebensleere heraus weiterzumachen und alles noch übler werden zu lassen, bis aus Unzufriedenheit Verzweiflung und aggressiver Nihilismus wird, der ganz zufrieden damit, wenn alles kurz und klein geschlagen wird?
„Rechts“ zu wählen ist Terrorismus von unten. Der nicht mit Bomben und Geiselnahmen operiert, sondern mit dem Wahlzettel. Aber mit einer vergleichbaren Lust am Schrecken, am höhnischen Machtgefühl der Selbstgerechten, die nichts bewirken als Feindschaft, Unrecht, Mord und Drohung. Wählen, damit nichts besser wird. Aber vielleicht irgendwie doch anders, nämlich die eigene Wut und zugleich das Überlegenheitsgefühl imaginärer Gemeinschaftlichkeit bestätigend. Wir sind wer und es liegt an uns. Und wenn alle dabei draufgehen.
Noch schlimmer als die mit der Unzufriedenheit Zufriedenen sind also die, die mit dieser selbstgefälligen Unzufriedenheit sehr zufrieden sind, weil sie von ihr profitieren. Die nämlich ein Geschäftsmodell darauf gründen, Ressentiments zu stimulieren und kollektiven Willen zur Destruktion in Wählerstimmen zu transformieren. Das sind die eigentlichen Schweine, die die armen Schweine Scheiße fressen lassen, um selbst besser an den Trog der Macht zu kommen.
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