Montag, 4. Mai 2026

Ben-Gvir

Wäre er nicht zufällig Jude, zögerte man keinen Augenblick, ihn einen Nazi zu nenne. So aber … Doch das ist im Grunde ein rassistische Vorurteil. Warum sollte ein Jude kein Nazi sein können? Wenn er es denn unbedingt will. Nazismus bedeutet ja nicht Hakenkreuze, Uniformen, Aufmärsche ― obwohl es in Israel auch das gibt: explizite Neonazis; und Massenversammlungen, die „Tod den Arabern“ grölen sowieso. Nazismus ist ein bestimmter Ungeist. Und den bringt er mit allem, was er sagt und mit zum Ausdruck. Seine Menschenverachtung und unbedingte Gewaltbereitschaft macht in in jedem Fall zum Faschisten, dass er ein fanatischer Rassist und Homophobiker qualifiziert ihn als Nazi. Völkermord ist sein Ziel, der Triumph der Herrenrasse, der er anzugehören meint, sein unverrückbares Ziel. Ein Verrückter. könnte man meinen, ein Verbrecher, aber es ist schlimmer: ein Politiker. Ein Minister sogar. Aber warum sollten sich die Unterstützer Israels, die sich von den Verbrechen dieses selbsternannten Staates nicht abschrecken lassen, an einem solchen Regierungsmitglied stören?

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