Nachtrag: Während Dobrindt erklärte: „ Kein Krieg“, erklärte Lawrow: „Beginn eines echten Krieges.“ Einer von beiden lügt. Oder beide. (Und was genau wäre übrigens ein „unechter“ Krieg gewesen?)
Sonntag, 6. September 2026
Balken & Splitter (123)
Sonntag, 12. Juli 2026
Balken & Splitter (122)
Donnerstag, 13. November 2025
Balken & Splitter (121)
Umkehrschluss: Die „deutsche Einheit“ muss widerrufen werden, denn Einheitskanzler Kohl hatte schwarze Kassen. Herr Spahn, der Milliarden verschlampt hat, ist immer noch ein hoher bundesdeutscher Politiker: Dänemark darf also einmarschieren und Schleswig-Holstein von der Korruption befreien!
Gemäß russischen Vorgaben oder aus eigener Blödheit wollen viele es so drehen, dass der jüngste Korruptionsskandal irgendwie Präsident Zelenskyi schaden soll. Weil die mutmaßlich Beteiligten „aus seinem Umfeld“ und „Personen seine Vertrauens“ waren. Na, was denn sonst! Ohne hohe Posten (die eben das Umfeld des leitenden Politikers bilden und die man durch dessen Vertrauen erlangt) hätte gar keine Chance zu großdimensionierter Korruption bestanden. Ob dem Präsidenten irgendetwas Konkretes vorzuwerfen ist (mangelnde Kontrolle etwa). lässt sich untersuchen. Dann kann man dazu etwas sagen. Dummes Gerede anstelle von Tatsachen schadet jedenfalls durchaus. Und Putin, der korrupteste Diktator, den Russland je hatte, lacht sich ins Fäustchen …
Montag, 13. Oktober 2025
Balken & Splitter (120)
So geht es also zu in der „einzigen Demokratie im Nahen Osten“, in der wohl tatsächlich der rechtsextreme Pöbel das Sagen hat und die liberale Mitte alles mitmacht, einem Staat mit wahlen also, der aber ganz sicher kein Rechtsstaat ist, sondern eine rassistische Okkupationsmaschine. Man kann eben nicht beides sein: rechtsstaatliche Demokratie und ethnischer Staat.
Wieso sollen jetzt eigentlich andere Staaten für den Wiederaufbau dessen bezahlen, was Israel zerstört hat? Man könnte doch auch die Zionisten und Israelfreunde überall in der Welt zur Kasse bitten, da käme schon schön was zusammen.
Freitag, 3. Oktober 2025
Balken & Splitter (119)
Mittwoch, 24. September 2025
Balken & Splitter (118)
Die Kirk-Witwe hat öffentlich behauptet, dass sie dem (mutmaßlichen) Mörder ihres Mannes vergebe. Was für eine widerliche Heuchelei! Ein peinlich durchschaubare Inszenierung ihrer angeblichen Christlichkeit. Was will die Dame denn überhaupt vergeben? Sie war es ja nicht, die erschossen wurde. Sie kann also nicht den Mord vergeben, sondern allenfalls, dass ihr ihr Mann genommen wurde. Merkwürdige Egozentrik in solcher Situation. Oder glaubt sie vielleicht, sie sei der liebe Gott (oder ein geweihter Kleriker) und könne Sünden vergeben?
Eine (mutmaßliche) MAGA-Anhängerin hatte, nachdem ich kommentiert hatte, Kirk sei ein devil in disguise gewesen und bestimmt zur Hölle gefahren, wo er ja auch hingehöre, gegenkommentiert, Kirk sei vielmehr von Engeln empfangen und zu Jesus geführt worden. Diese bigotten Protestanten wissen ja nicht einmal, was ihre Sekten lehren: In den Himmel kommt man erst nach dem Jüngsten Gericht. Wie auch immer. Ich wies ihr dann jedenfalls nach, dass Kirk das Gegenteil von dem gepredigt hat, was Jesus zum Beispiel gemäß Mt 26,31-45 verkündete. Dazu meinte sie nur, ich hätte das Recht auf meine Meinung. Dem stimmte ich zu, sprach ihr aber das Recht auf ihre „Meinung“ ab. (Rassismus ist keine Meinung, sagt man. Blasphemie auch nicht.) Daraufhin wurde ich von ihr geblockt (und meine Kommentare wurden von einem Dritten gelöscht). Freedom of speech? Offensichtlich nicht für Jesus und Broniowski.
Montag, 22. September 2025
Balken & Splitter (117)
Ich weiß, wer so redet, ist ein Hilfsnazi, ein williger Steigbügelhalter des autoritären Nationalismus, der offensichtlich Rassismus mit Demokratie für vereinbar hält. Also ein typischer machtgeiler, unternehmerhöriger, menschenverachtender Sozialdemokrat.
Freitag, 19. September 2025
Balken & Splitter (116)
Samstag, 13. September 2025
Balken & Splitter (115)
Sonntag, 4. Mai 2025
Balken & Splitter (114)
Sonntag, 23. März 2025
Balken & Splitter (113)
Mittwoch, 19. März 2025
Balken & Splitter (112)
Man kann gegen „Rüstung“ und „Militarisierung“ geifern, aber wem nützt das? Es schützt kein einziges Leben. Im Gegenteil, ein kapitalistischer Westen ohne Rüstungsindustrie und ohne funktionierendes Militär wäre (a) immer noch kapitalistisch und lieferte (b) Menschen den Machtspielchen und mörderischen Interventionen von Diktaturen aus.
Aus lauter Angst vor dem Dritten Weltkrieg viele kleine Nichtweltkriege in Kauf zu nehmen, ergibt ebenfalls viel Tod und Zerstörung.
Wenn es darum geht, den Westen zu kritisieren, bin ich gern vorne mit dabei. Aber die Relationen müssen stimmen. So mies die USA als gesellschaftliches, ökonomisches, kulturelles und politisches System sein mögen, Rotchina, Groß-Moskowien, Saudi-Arabien, die Gefängnisinsel Kuba (usw. usf.) sind nicht nur nicht besser, sondern sehr viel schlimmer.
Ich mag von Leuten, die immer noch die Schlächtereien der Französischen Revolution, der Pariser Kommune, des Novemberputsches, der „Kulturrevolution“ verteidigen, nichts über „Kriegshetze“ hören.
Stellt euch den Tatsachen: Der Kalte Krieg war keine so üble Sache. Und es hat ihn die bessere Seite gewonnen.
Wer denen, die eine Bankräuberin und Teilzeitterroristin als (abwesende) Redner zu einer „linksradikalen“ Maifeier einladen, ins Hirn geschissen hat, weiß ich nicht. Wahrscheinlich waren da so viel petrifizierte Exkremente von Marx unter der Hirnschale, dass schon eine geringe Menge neueste Scheiße die Schädel zum Überlaufen brachte.
Gegen den Staat zu sein, ist legitim. Für private Räubereien (inverser Robin Hood: von den Bankkunden nehmen und nichts den Armen geben) und die Lust an Mord und Totschlag aber gibt es keine Rechtfertigung. Wenn Terrorismus der Vorgeschmack auf die Befreiung durch die Arbeiterklasse ist, möchte ich lieber vom Proletariat und seiner selbsternannten Avantgarde befreit werden.