„Bei mir ist das so und so“: Manche scheinen zu meinen, ihr Gegenüber an einer Art von Offenbarung teilhaben zu lassen, wenn sie es (oft ungefragt) in die Besonderheiten ihrer Gewohnheiten und Vorlieben einweihen. Sie halten ihre Macken für Charakterzüge und machen sich das Zufällige daran nicht klar; und schon gar nicht, dass derlei verschwände, wenn sie nur einmal versuchten, es anders zu halten. Es ist wohl so, dass sie ihr willkürliches Für und Wider zur Ausformung und Aufrechterhaltung ihrer „Identität“ benötigen, ihrem Selbstbild also, das sie wie eine kostbare und unveräußerliche Ware behandeln; vermutlich darum, weil es aus lauter erworbenen Versatzstücken besteht und nicht zuletzt als Konsumverhalten praktiziert wird. Wen außer ihnen aber können ihre Eigenarten (und deren Verkündigung) interessieren, wenn sie nichts anders über die Welt lehren als, dass jedes Tierchen seine Pläsierchen hat, an denen nichts bemerkenswert ist. ― Du magst keinen Fisch? Deine Armseligkeit langweilt mich.
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