Anderthalb Jahrhunderte Marxismus haben nicht nur nicht zu Sozialismus geführt ― jedenfalls zu keinem, der diesen Namen verdient ―, sondern den Begriff des Sozialismus auch noch diskreditiert. Viele verbinden damit Unfreiheit, Enteignung, mangel, Willkür, Gängelung, Unfähigkeit und Versagen. Abseits ihrer verquasten Theorien mit sehr geringem diagnostischen gering und ohne jeden prognostischen Wert, haben Marxisten in der Praxis (also ob sie nun zur Herrschaft gelangten oder nur in opferreichen Kämpfen danach strebten) nur Gewalt zu Stande gebracht, Terror, Unterdrückung, Zerstörung, Lüge und falsche Versprechungen. Der Marxismus hat sich, in all seinen Spielarten, die irgendwo an die Macht kamen, als unfähig und unwillig erwiesen, Gleichheit und Freiheit zuzulassen, Gerechtigkeit zu fördern, menschliche Würde und menschliches leben zu schützen und ohne Propaganda, Manipulation, Drohung und allerhand Arten von Brutalität auszukommen. Der „Sozialismus“, den die Bolschewiki (also der Marxisten à la Lenin, Stalin, Mao, Pol Pot usw.) ihren Untertanen aufzwangen, war keine Vergesellschaftung, sondern eine gewaltsame Verstaatlichung, faktische Eigentümerin der Produktionsmittel war die Partei, also deren oberste Führung. Die so installierte Kommandowirtschaft war so wenig Sozialismus wie ein Konzentrationslager ein Freizeitpark ist. Es ging nicht darum, mittels gemeinsamen Eigentums und gemeinsamen Planens zu Selbstbestimmung und Wohlstand zu gelangen, sondern das Ziel war ausschließlich die Machtdurchsetzung, der Machterhalt, die Machtausweitung einer kleinen, um einen Diktator gescharten Clique. Weil der Marxismus immer schon eine autoritäre Ideologie war, war auch nichts anderes zu erwarten. Marx und Engels fehlten nur die Machtmittel, also im Wesentlichen Bürgerkrieg, Genickschuss und GULag, zur Durchsetzung gegen ihre Feinde, die ihnen zu widersprechen wagten, deshalb mussten sie auf Rhetorik, Verleumdung und Intrige zurückgreifen. Einmal am Ruder aber, nutzt die Marxisten den Staat ohne jedes Bedenken für Massenmord und Versklavung. Das also lehrt die Geschichte: Marxismus und Sozialismus sind unvereinbar.
BRONIOBLOG
Stefan Broniowski gibt seinen Senf dazu.
Freitag, 16. Oktober 2026
Mittwoch, 14. Oktober 2026
Flüchtlingskrise, welche Flüchtingskrise?
Was genau ist eigentlich eine „Flüchtlingskrise“? Die Leute verwenden diese Ausdruck, als entspräche ihm eine unbezweifelbare Realität, eine allseits bekannte Tatsache. Wie aber ließe sich derlei überhaupt beobachten? Gar messen? Oder jedenfalls sachgerecht von nicht krisenhaften Phänomenen der Migration unterscheiden?
Geht es denn wirklich um Mengen, um Zahlen? Darum, wie viele Menschen auf der Flucht sind? Wie viele schon irgendwo angekommen sind? Darum, wie viele noch kommen könnten? Welche Zahl wäre in diesem Zusammenhang zu groß, welche zu klein, welche gerade richtig? Lässt sich das denn berechnen? Oder wenigstens begründet schätzen? Inwiefern kommt es auf solche Zahlen überhaupt an? ― Würde man zum Beispiel bei einem Verkehrsunfall mit Verletzten sagen: Nein, das sind jetzt zu viele, die können wir nicht alle versorgen, dafür haben wir nicht genügend Sanitäter, Notärzte, Rettungswagen, Krankenhausbetten, wir legen da also eine Grenze fest, wie wie vielen wir helfen, behandeln vorzugsweise die, die zu uns passen, und der Rest soll erst einmal liegen bleiben und sich vor Ort um sich selbst kümmern? Oder wäre man nicht bemüht, über jede Belastungsgrenze hinaus, Wunden zu versorgen, Schmerzen zu lindern, Leben zu retten?
Geht es bei Flüchtlingen und ihrer Aufnahme denn tatsächlichen um Kapazitäten? Wer erfasst diese, wertet sie im Zusammenhang aus, kann sagen, wo die Höchstgrenzen liegen? Geht es um Unterkünfte, Lebensmittel, Medikamente, Kleidung, Spielzeug? Um alle möglichen Hilfsleistungen? Um Kindergärten und Schulen? Gibt es zu wenig Bibliotheken, Freizeitparks, Zirkusse? Geht es um die Kapazitäten der Bürokratie? Gibt es zu wenig Formulare für alle? Fehlt es an Stempelkissen? Oder sind die verschieden Sprachen ein Problem? Können Flüchtlinge keine Fremdsprachen? Gibt es zu wenig Übersetzer? Sind Übersetzungsprogramme (schriftlich oder akustisch) zu unausgereift?
Wie wäre eine Diskussion darüber rein sachlich zu führen? Wie viele Menschen kann man aufnehmen, wenn wie viele Menschen schon da sind? Wenn eine Gesellschaft so und so reich ist und ihre Infrastruktur in dem und dem Zustand? Wie viel darf ein Mensch, der hierher geflüchtet ist, die Einheimischen kosten? Was ist ihnen sein Leben, seine Würde, sein Wohlergehen wert? Das Geld ist ja offensichtlich da, aber wer hat es und wer will es beschaffen? Viele Fragen und viel Aufwand.
Daran stimmt etwas Grundsätzliches nicht. In der gewöhnlichen Perspektive sind Flüchtlinge passive Objekte der Praktiken und Regeln der Aufnahmegesellschaft. Diese und nur diese definiert Kriterien, Anforderungen, Ziele. Menschen, die es geschafft haben, auf ihrer Flucht Tausende von Kilometern unter unvorstellbar schweren Bedingungen zu bewältigen, werden plötzlich zum handlungsunfähigen und stummen Zuschauern ihres von anderen über sie verfügten Schicksals gemacht. Es gilt die Regel: Man muss diesen Leuten alles vorsagen, vorschreiben, zuweisen. Sie sind lediglich Empfänger. Ihre Bedürfnisse werden von anderen festgelegt, ihre Wünsche und Ängste zählen nicht und ihre Geschichten spielen nur eine Rolle als von anderen interpretierte Elemente eines Verfahrens. Ihren Sprachen gelten nichts, man kann kaum mit ihnen sprechen, schon gar nicht ihnen zuhören. Was sie ab jetzt tun, wird tendenziell als Störung und Bedrohung interpretiert. Was sie sagen, tendenziell als Lüge. Sie sind ein Kostenfaktor. Eine Drohkulisse.
Auf diese Weise werden Umstände und Schwierigkeiten herbeiverwaltet, die es nicht gäbe, wenn die öffentlichen Hände nicht auf Entmündigung und Ignoranz trainiert wären. Schon der Bürger ist den Behörden eine Belästigung und ein abzuwehrender Bittsteller, um wie viel mehr der Fremde, der besser gar nicht hier wäre und nichts zu sagen hat. Es geht auf diese Weise nicht darum, Lösungen zu finden (schon gar nicht gemeinsam), sondern darum, Normen durchzusetzen (koste es, was es wolle).
Eine „Flüchtlingskrise“ ergibt sich also nicht aus einem berechenbaren Übermaß, das auf einen unvorhersehbaren Mangel trifft. Es gibt sie nicht als Tatsache, sondern nur als Interpretation. Die merkbaren Probleme werden nicht von den Hinzukommenden eingeschleppt, sondern beruhen aus dem bereits vorhandenen Staatsversagen und dieses auf dem Unwillen der demokratisch legitimierten Politiker, ein funktionierendes Gemeinwesen für alle zuzulassen. Sie regieren für den Reichtum der Reichen und das Ruhigstellen aller anderen.
„Flüchtlingskrise“ ist eine irrationale Vokabel, die Stimmung machen soll. Es sind einfach zu viele. Die schon da sind und die noch kommen wollen. Viel zu viele. Das schaffen wie nicht. Das kann keiner von uns verlangen. Das überfordert unsere Möglichkeiten. und unsere Bereitschaft. Das nimmt uns etwas weg. Das bereitet uns Unbehagen. Die sind viel zu anders. Da könnte sich etwas für uns ändern.
Geht es denn wirklich um Mengen, um Zahlen? Darum, wie viele Menschen auf der Flucht sind? Wie viele schon irgendwo angekommen sind? Darum, wie viele noch kommen könnten? Welche Zahl wäre in diesem Zusammenhang zu groß, welche zu klein, welche gerade richtig? Lässt sich das denn berechnen? Oder wenigstens begründet schätzen? Inwiefern kommt es auf solche Zahlen überhaupt an? ― Würde man zum Beispiel bei einem Verkehrsunfall mit Verletzten sagen: Nein, das sind jetzt zu viele, die können wir nicht alle versorgen, dafür haben wir nicht genügend Sanitäter, Notärzte, Rettungswagen, Krankenhausbetten, wir legen da also eine Grenze fest, wie wie vielen wir helfen, behandeln vorzugsweise die, die zu uns passen, und der Rest soll erst einmal liegen bleiben und sich vor Ort um sich selbst kümmern? Oder wäre man nicht bemüht, über jede Belastungsgrenze hinaus, Wunden zu versorgen, Schmerzen zu lindern, Leben zu retten?
Geht es bei Flüchtlingen und ihrer Aufnahme denn tatsächlichen um Kapazitäten? Wer erfasst diese, wertet sie im Zusammenhang aus, kann sagen, wo die Höchstgrenzen liegen? Geht es um Unterkünfte, Lebensmittel, Medikamente, Kleidung, Spielzeug? Um alle möglichen Hilfsleistungen? Um Kindergärten und Schulen? Gibt es zu wenig Bibliotheken, Freizeitparks, Zirkusse? Geht es um die Kapazitäten der Bürokratie? Gibt es zu wenig Formulare für alle? Fehlt es an Stempelkissen? Oder sind die verschieden Sprachen ein Problem? Können Flüchtlinge keine Fremdsprachen? Gibt es zu wenig Übersetzer? Sind Übersetzungsprogramme (schriftlich oder akustisch) zu unausgereift?
Wie wäre eine Diskussion darüber rein sachlich zu führen? Wie viele Menschen kann man aufnehmen, wenn wie viele Menschen schon da sind? Wenn eine Gesellschaft so und so reich ist und ihre Infrastruktur in dem und dem Zustand? Wie viel darf ein Mensch, der hierher geflüchtet ist, die Einheimischen kosten? Was ist ihnen sein Leben, seine Würde, sein Wohlergehen wert? Das Geld ist ja offensichtlich da, aber wer hat es und wer will es beschaffen? Viele Fragen und viel Aufwand.
Daran stimmt etwas Grundsätzliches nicht. In der gewöhnlichen Perspektive sind Flüchtlinge passive Objekte der Praktiken und Regeln der Aufnahmegesellschaft. Diese und nur diese definiert Kriterien, Anforderungen, Ziele. Menschen, die es geschafft haben, auf ihrer Flucht Tausende von Kilometern unter unvorstellbar schweren Bedingungen zu bewältigen, werden plötzlich zum handlungsunfähigen und stummen Zuschauern ihres von anderen über sie verfügten Schicksals gemacht. Es gilt die Regel: Man muss diesen Leuten alles vorsagen, vorschreiben, zuweisen. Sie sind lediglich Empfänger. Ihre Bedürfnisse werden von anderen festgelegt, ihre Wünsche und Ängste zählen nicht und ihre Geschichten spielen nur eine Rolle als von anderen interpretierte Elemente eines Verfahrens. Ihren Sprachen gelten nichts, man kann kaum mit ihnen sprechen, schon gar nicht ihnen zuhören. Was sie ab jetzt tun, wird tendenziell als Störung und Bedrohung interpretiert. Was sie sagen, tendenziell als Lüge. Sie sind ein Kostenfaktor. Eine Drohkulisse.
Auf diese Weise werden Umstände und Schwierigkeiten herbeiverwaltet, die es nicht gäbe, wenn die öffentlichen Hände nicht auf Entmündigung und Ignoranz trainiert wären. Schon der Bürger ist den Behörden eine Belästigung und ein abzuwehrender Bittsteller, um wie viel mehr der Fremde, der besser gar nicht hier wäre und nichts zu sagen hat. Es geht auf diese Weise nicht darum, Lösungen zu finden (schon gar nicht gemeinsam), sondern darum, Normen durchzusetzen (koste es, was es wolle).
Eine „Flüchtlingskrise“ ergibt sich also nicht aus einem berechenbaren Übermaß, das auf einen unvorhersehbaren Mangel trifft. Es gibt sie nicht als Tatsache, sondern nur als Interpretation. Die merkbaren Probleme werden nicht von den Hinzukommenden eingeschleppt, sondern beruhen aus dem bereits vorhandenen Staatsversagen und dieses auf dem Unwillen der demokratisch legitimierten Politiker, ein funktionierendes Gemeinwesen für alle zuzulassen. Sie regieren für den Reichtum der Reichen und das Ruhigstellen aller anderen.
„Flüchtlingskrise“ ist eine irrationale Vokabel, die Stimmung machen soll. Es sind einfach zu viele. Die schon da sind und die noch kommen wollen. Viel zu viele. Das schaffen wie nicht. Das kann keiner von uns verlangen. Das überfordert unsere Möglichkeiten. und unsere Bereitschaft. Das nimmt uns etwas weg. Das bereitet uns Unbehagen. Die sind viel zu anders. Da könnte sich etwas für uns ändern.
Montag, 12. Oktober 2026
Überlegungen zur Jugend von heute
Die Jugend von heute, das sind die, über die die Jugend von gestern nur den Kopf schütteln kann.
Wenn die anderen jung sind, ist man selbst es nicht mehr. Das ist unverzeihlich.
Die Jugend von heute, das sind schubweise immer andere. Aber immer sind es unverantwortliche, unerfahrene, ungebildete, rechthaberische Nervtöter mit schlechtem Geschmack.
Der Geschmack der heutigen Jungend ist grundfalsch, weil er so perfekt ist. Weil sie ihn schon fix und fertig erwerben. Weil sie gar keinen haben, sondern nur simulieren.
Ich selbst war nie jung, sage ich immer. Weshalb ich weder die heutige Jugend verstehe noch irgendeine andere und sowieso dagegen bin.
Mir kommen die jungen Leute oft so verwaschen, so schwammig, so teigig vor. Selbst dort, wo alles vorschriftsmäßig wohldefiniert ist. Oder besonders dort.
Wie man bloß so lasch und prall zugleich sein kann.
In Wahrheit pickelig, haben sie geradezu übertrieben glatte Haut. Und die schreit wohl nach Tätowierungen.
Auch als Kulturpessimist kann ich nur ungläubig staunen, mit welcher Vehemenz die einen enthemmten Konsumismus praktizieren, die noch nicht geboren waren, als ich mir diese Vokabel zu eigen machte.
Haben ist Sein und Sein ist Haben: Wer besitzt, was ihn ausmacht, ist ungefähr genau der, der er sein muss. Die rasche Folge der Versatzstücke hat als Fortschritt zu gelten. (Er ist hier selbstverständlich vor allem auch sie.)
Man muss sich immer in Erinnerung rufen: Wie jede Mode wird auch diese vergehen. Was wohl den Fanatismus erklärt, mit dem sie befolgt wird.
Aus der seit langem vorhergesagten, ja nachgerade versprochenen Androgynität ist immer noch nichts geworden. Äußerlich ist der Geschlechtsunterschied merkbar wie eh und je. Und erstaunlicherweise sogar in den „Rollen“.
Die Ballerina-Prinzessin, dieser Kinderzimmertraum in Rosa, geht nahtlos über in die Influencerin, diese Verschmelzung von Ego, Reklame und Produkt zu einer leeren Hülle. Was unterdessen die Jungs machen, wenn sie nicht im Fitnessstudio sind, interessiert keinen. (Wichsen?)
Sie wissen nichts, aber alles besser. Das konnte man immer schon sagen, aber heute soll es mehr denn je stimmen.
An ihren Selbstverständlichkeiten sollt ihr sie erkennen, was sie nicht in Frage stellen, macht sie aus. Das stimmt heute noch wie früher schon.
Was man weiß, ist ein Ding unter anderen, auf den Tauschwert kommt es an.
Ich verträte diese bestimmte Meinung, weil ich eben Ü50 sei, erklärte mir einer, der selbst U30 war. Ach, Herzchen, ich war dieser meiner Meinung schon, als ich so alt war wie du, und ich konnte sie sogar ohne Internet begründen.
Sonntag, 11. Oktober 2026
Rasche Notiz über die Verhältnisse
Das Staatsversagen ist kein Zufall. Auch die Unfähigkeit der Politiker nicht. Nicht alles ist bis in Kleinste geplant. Aber die Richtung stimmt. Wenn alles funktionierte, wenn jeder zu seinem Recht käme, wenn all der Unsinn aufhörte, wo käme man denn da hin? Es muss so sein, dass alles holpert und stolpert, zwickt und schlabbert, ruckelt und zuckelt und sich in die Länge zieht, weil der Staat nicht für seine Untertanen arbeitet, sondern diese für dessen Auftraggeber. An einem Gemeinwesen mit Freiheit, Gleichheit, Gerechtigkeit und Wohlergehen für jedermann, besteht überhaupt kein Interesse. Es ist so langweilig wie wahr: Die Reichen sollen noch reicher werden, auf Kosten aller. Die Großen fressen die Kleinen. Und der Staat hält die in Schach, gegen deren objektive Interessen gehandelt wird. Ob als Diktatur (igitt) oder Demokratie (hurra) verhindert die organisierte Gewalt, dass die Menschen sich selbst um ihre Angelegenheiten kümmerten und dabei zu anderen Ergebnissen kämen als ihre Ausbeuter. Und das wird so bleiben, bis man es ändert. Aber wer will das schon? Es ist doch viel angenehmer, brav mitzumachen, sich anzupassen, genehmigten Spaß zu haben und sich ablenken zu lassen. Als immer rumzunörgeln und etwas Besseres als den Tod finden zu wollen.
Samstag, 10. Oktober 2026
Zwei kleine Freuden
Was stimmt nicht mit mir, dass ich mich Jahr für Jahr freue, wenn ich den Namen des oder der mit dem Literaturnobelpreis Gehrten noch nie zuvor gehört habe? Als ob meine betriebsferne Ignoranz verdienstlich wäre … Nun, immerhin muss ich mich nicht blutdruckerhöhend ärgern, weil ich die Ehrung verfehlt finde, wie es, von wenigen Ausnahmen abgesehen, der Fall ist, wenn ich den Namen und sogar Geschriebenes kenne.
Ich finde es schäbig von mir, dass es mich freut, wenn X., ein akademisch diplomierter Germanist, „rote Beete“ schreibt (statt korrekt „Bete“). Irren ist menschlich (oder maschinell), und ein überzähliges E lässt nicht gleich Goethe den Frankfurter Hauptbahnhof besuchen.
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