Die Christen verfügen über ein sehr wirksames, geradezu unwiderstehliches Mittel, um andere Menschen zum Christentum zu bekehren. Sie müssen dazu nur tatsächlich Christen sein, also Gottes Gebote befolgen, wie Christus sie verkündet hat. Erstens also Gott lieben, mit ganzem Herzen und ganzer Seele, mit ihrem ganzen Denken und mit all ihrer Kraft, und zweitens ihren Nächsten wie sich selbst.
Wenn sie Gott wirklich liebten, hätten sie keine Götzen neben ihm (oder statt seiner), allen voran nicht den Mammon (modern gesprochen: den Kapitalismus), aber auch nicht den Spaß, die Geilheit, den Rausch, die Gesundheit, die soziale Anerkennung, die Macht, die Nation, die Klasse usw. (Nichts davon ist für sich genommen böse, aber als Ersatzgott und Gottesersatz wird es teuflisch.)
Wenn sie ihren Nächsten liebten, würden sie einander das Leben leicht machen statt schwer. Sie würden den Hungrigen zu essen und den Durstigen zu trinken geben, die Fremden aufnehmen, die Nackten kleiden, die Kranken und die Gefangenen besuchen. Wenn sie ihren Nächsten liebten, wären sie gegen Ausbeutung, Desinformation, Unbildung und die Schädigung und Zerstörung der Lebensgrundlagen.
Verhielten sich Christen wie Christen, sie würden nicht lügen, nicht stehlen, nicht morden, nicht Unzucht treiben. Sie wären zuversichtlich und freuten sich auf den Weltuntergang mit Christ zweiten Kommen. Und bis dahin wären sie bescheiden und hörten auf Gottes Wort, sie wären barmherzig und hilfreich, kooperativ und konstruktiv, unbeirrbar in der Wahrheit und selbstkritisch.
Jeder würde einen Christen sofort an seinem Verhalten erkennen und sagen: Seht her, der macht es richtig, der ist ehrlich und gerecht, der kümmert sich um seine Mitmenschen, der ist da, wenn man ihn braucht, der spielt sich nicht auf, der packt zu, der ist mit sich im Reinen, und wenn er einmal etwas falsch macht, gibt er es zu und bemüht sich, es beim nächsten Mal richtig zu machen.
Lebten die Christen wirklich nach dem Evangelium, wäre die Welt eine andere, eine bessere, und ihr Vorbild würde vielleicht nicht alle, aber doch sehr viele überzeugen. Für das Evangelium zeugen nicht oder nicht in erster Linie Rituale und theologische Folianten; die sind Ausdruck des Glaubens und der Sehnsucht. Um das Evangelium zu den Menschen zu bringen, muss man ihnen die Lehre Christi vorleben und und erklären, ihnen zeigen, wie durch gute Taten ihre Leben besser werden und ihre Herzen leicht.
Lebten die Christen nach dem Evangelium, beteiligten sie sich nicht am Kapitalismus, Konsumismus, Hedonismus. Sie wären gegen Abtreibung und Todesstrafe, gegen Armut und Obdachlosigkeit, gegen Einsamkeit und Vernachlässigung, gegen Verschwendung und Willkür, gegen Kriege und globales Unrecht. Sie fragten nicht: Was macht uns Spaß, lenkt uns ab und betäubt unser Gewissen? Sondern: Was will Gott? Und das versuchten sie zu tun. Das wäre unwiderstehlich.
Wenn sie Gott wirklich liebten, hätten sie keine Götzen neben ihm (oder statt seiner), allen voran nicht den Mammon (modern gesprochen: den Kapitalismus), aber auch nicht den Spaß, die Geilheit, den Rausch, die Gesundheit, die soziale Anerkennung, die Macht, die Nation, die Klasse usw. (Nichts davon ist für sich genommen böse, aber als Ersatzgott und Gottesersatz wird es teuflisch.)
Wenn sie ihren Nächsten liebten, würden sie einander das Leben leicht machen statt schwer. Sie würden den Hungrigen zu essen und den Durstigen zu trinken geben, die Fremden aufnehmen, die Nackten kleiden, die Kranken und die Gefangenen besuchen. Wenn sie ihren Nächsten liebten, wären sie gegen Ausbeutung, Desinformation, Unbildung und die Schädigung und Zerstörung der Lebensgrundlagen.
Verhielten sich Christen wie Christen, sie würden nicht lügen, nicht stehlen, nicht morden, nicht Unzucht treiben. Sie wären zuversichtlich und freuten sich auf den Weltuntergang mit Christ zweiten Kommen. Und bis dahin wären sie bescheiden und hörten auf Gottes Wort, sie wären barmherzig und hilfreich, kooperativ und konstruktiv, unbeirrbar in der Wahrheit und selbstkritisch.
Jeder würde einen Christen sofort an seinem Verhalten erkennen und sagen: Seht her, der macht es richtig, der ist ehrlich und gerecht, der kümmert sich um seine Mitmenschen, der ist da, wenn man ihn braucht, der spielt sich nicht auf, der packt zu, der ist mit sich im Reinen, und wenn er einmal etwas falsch macht, gibt er es zu und bemüht sich, es beim nächsten Mal richtig zu machen.
Lebten die Christen wirklich nach dem Evangelium, wäre die Welt eine andere, eine bessere, und ihr Vorbild würde vielleicht nicht alle, aber doch sehr viele überzeugen. Für das Evangelium zeugen nicht oder nicht in erster Linie Rituale und theologische Folianten; die sind Ausdruck des Glaubens und der Sehnsucht. Um das Evangelium zu den Menschen zu bringen, muss man ihnen die Lehre Christi vorleben und und erklären, ihnen zeigen, wie durch gute Taten ihre Leben besser werden und ihre Herzen leicht.
Lebten die Christen nach dem Evangelium, beteiligten sie sich nicht am Kapitalismus, Konsumismus, Hedonismus. Sie wären gegen Abtreibung und Todesstrafe, gegen Armut und Obdachlosigkeit, gegen Einsamkeit und Vernachlässigung, gegen Verschwendung und Willkür, gegen Kriege und globales Unrecht. Sie fragten nicht: Was macht uns Spaß, lenkt uns ab und betäubt unser Gewissen? Sondern: Was will Gott? Und das versuchten sie zu tun. Das wäre unwiderstehlich.