Ich bin Anarchist, weil ich überzeugt bin, , dass nur ein herrschaftsfreies Zusammenleben der menschlichen Würde entspricht, dass nur unter den Bedingungen gewaltloser Gleichheit und gleichberechtigter Verschiedenheit eine wirklich vernünftige und gerechte Ordnung gestaltet werden kann, dass nur so das Wohlergehen von jedem und allen erreicht werden und gewahrt bleiben kann. Zugleich glaube ich an Gott, weil selbst die besten irdischen Zustände, die Freiheit, Gerechtigkeit und Wohlstand gewähren, nicht genügen ― denn warum und wozu das alles? Am Leben zu sein und glücklich miteinander zu leben, sich ohne Zwang entfalten zu können und seine schöpferischen Möglichkeiten zum eigenen und allgemeinen Wohl oder doch Wohlgefallen auszuschöpfen, das ist unmöglich ein Selbstzweck. Zufriedenheit und Glück kann nicht alles gewesen sein, denn Menschen sind endlich und sterblich. Mit dem Tod eines Einzelnen schon stirbt ein Teil der Welt und scheint unwiederbringlich verloren. Welchen Sinn hat es, für den Einzelnen zu kämpfen, wenn er sterben muss? Wenn die Welt zu Grunde gehen kann und irgendwann auch wird.
Es muss doch für all das, wofür es sich einzusetzen lohnt, einen Grund und einen Sinn geben, der über das Endliche und Vergänglich hinausweist, einen letzten Sinn, ein letztes Ziel, eine letzte Erfüllung. Das aber kann nicht von diese Welt sein, es muss transzendent sein. Es kann auch nicht etwas sein, es muss jemand sein: Gott. Das vollkommene und vollkommen gute Wesen, dass alles geschaffen hat und erhält. Auf ihn ist alles ausgerichtet, in ihm findet alles Grund und Sinn.
Darum gehören für mich Anarchismus und Glaube zusammen. Gott ist Freiheit. Wer Gott und seinen Nächsten liebt, will Freiheit, will Würde und Gerechtigkeit, will, dass es allen geistig, seelisch, körperlich gut geht. Er will auf keinen Fall Unterdrückung, Ausbeutung, Zerstörung und Tod. Weil aber Menschen sterblich und schon so viele gestorben sind, muss es den einen geben, der den Tod besiegt und das ewige Leben gewährt.
Leid und Tod sind Folgen der Sünde, der eigenen Sünden und der Sünden der anderen, an denen man mitträgt, einfach, weil man Mensch unter Menschen ist. Sünde ist Unfreiheit, Leid ist der erlebte Widerspruch von Sein und Sollen. Gott allein kann davon befreien. Nur seine Gnade kann zu einem freien, nämlich auch sündenfreien Menschen machen und zur ewigen Seligkeit führen. Unterwegs dahin müssen die Menschen alles tun, um der Herrschaft der Sünde entgegenzutreten und sich ihr nicht zu unterwerfen.
Das ist für mich Anarchismus: Unaufhörlicher Kampf gegen das Böse, gegen das System, des Bösen, gegen die Verführung zum Bösen, und der Versuch, schon jetzt anders, besser, freier, fürsorglicher, gerechter, rücksichtsvoller, schöpferischer mit einander umzugehen und für dafür Denkweisen und Organisationsformen zu entwerfen und zu praktizieren.
Herrschaft von Menschen über Menschen (und die angestrebte Herrschaft von Maschinen über Menschen) ist unmoralisch, dumm und zerstörerisch. Was man das „Reich Gottes“ nennt ist gut, weise, vernünftig, gerecht und schöpferisch. In Gemeinschaft mit Gott ist den Menschen alles möglich. Auch das ewige Leben.
Es muss doch für all das, wofür es sich einzusetzen lohnt, einen Grund und einen Sinn geben, der über das Endliche und Vergänglich hinausweist, einen letzten Sinn, ein letztes Ziel, eine letzte Erfüllung. Das aber kann nicht von diese Welt sein, es muss transzendent sein. Es kann auch nicht etwas sein, es muss jemand sein: Gott. Das vollkommene und vollkommen gute Wesen, dass alles geschaffen hat und erhält. Auf ihn ist alles ausgerichtet, in ihm findet alles Grund und Sinn.
Darum gehören für mich Anarchismus und Glaube zusammen. Gott ist Freiheit. Wer Gott und seinen Nächsten liebt, will Freiheit, will Würde und Gerechtigkeit, will, dass es allen geistig, seelisch, körperlich gut geht. Er will auf keinen Fall Unterdrückung, Ausbeutung, Zerstörung und Tod. Weil aber Menschen sterblich und schon so viele gestorben sind, muss es den einen geben, der den Tod besiegt und das ewige Leben gewährt.
Leid und Tod sind Folgen der Sünde, der eigenen Sünden und der Sünden der anderen, an denen man mitträgt, einfach, weil man Mensch unter Menschen ist. Sünde ist Unfreiheit, Leid ist der erlebte Widerspruch von Sein und Sollen. Gott allein kann davon befreien. Nur seine Gnade kann zu einem freien, nämlich auch sündenfreien Menschen machen und zur ewigen Seligkeit führen. Unterwegs dahin müssen die Menschen alles tun, um der Herrschaft der Sünde entgegenzutreten und sich ihr nicht zu unterwerfen.
Das ist für mich Anarchismus: Unaufhörlicher Kampf gegen das Böse, gegen das System, des Bösen, gegen die Verführung zum Bösen, und der Versuch, schon jetzt anders, besser, freier, fürsorglicher, gerechter, rücksichtsvoller, schöpferischer mit einander umzugehen und für dafür Denkweisen und Organisationsformen zu entwerfen und zu praktizieren.
Herrschaft von Menschen über Menschen (und die angestrebte Herrschaft von Maschinen über Menschen) ist unmoralisch, dumm und zerstörerisch. Was man das „Reich Gottes“ nennt ist gut, weise, vernünftig, gerecht und schöpferisch. In Gemeinschaft mit Gott ist den Menschen alles möglich. Auch das ewige Leben.