Ja dann natürlich … Wenn die Hamas sagt, dass 50 der 62 am Montag ermordeten Gaza-Insassen Hamas-Mitglieder waren, dann durften, ja mussten die israelischen Heckenschützen sie selbstverständlich töten. Insbesondere die Kinder und Jugendlichen.
Donnerstag, 17. Mai 2018
Dienstag, 15. Mai 2018
Glosse LXIV
Der 1967 in Baden aufgewachsene (…) Schriftsteller — ui, das ging aber schnell, in bloß einem Jahr aufgewachsen!
Liberaler Rassismus
„Die Menschen müssen sich sicher sein, auch wenn jemand anders aussieht und nur gebrochen Deutsch spricht, dass es keine Zweifel an seiner Rechtschaffenheit gibt.“
Unter Menschen zu leben, die an jemandes Rechtschaffenheit zweifeln, weil er „anders“ — als wer eigentlich? — aussieht und eine Sprache, die Milliarden Menschen auf der Welt überhaupt nicht sprechen, immerhin „gebrochen“ spricht, unter solchen zutiefst provinziellen, spontanrassistischen und moralisch verkümmerten Menschen zu leben, wäre eine Zumutung. Zum Glück bringt die Globalisierung diese Menschen zum Verschwinden. Nationale Rhetoriker und Politiker freilich wollen dem gegensteuern und setzen auf die Ängste und Unzufriedenheiten, die sich für die Leute mit dem eigenen Aussehen und Sprechenkönnen verbinden, um ihre Politiken der Überwachung, Klassifizierung, Kontrolle, Segregation usw. durchzusetzen. „Einwanderungspolitik“ ist Biopolitik, was denn sonst. Sterben lassen und leben machen.
Montag, 14. Mai 2018
Notiz zur Zeit (188)
Klarer Regelverstoß. Aus den Nürnberger Gesetzen geht eindeutig hervor, dass deutsche Fußball-Nationalspieler (wie Gündogan und Özil) sich nur mit Diktatoren deutschen oder artverwandten Blutes treffen und ablichten lassen dürfen.
* * *
Wenn Frau Merkel sich das nächste Mal mit Erdogan trifft, sich mit ihm photographieren lässt und ihm ein Präsent überreicht, muss dann über die gescheiterte Integration von Uckermärkerinnen diskutiert werden?
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Es gehe um Werte, sagt der DFB. Fotos mit Erdogan gehen gar nicht. WM mit Putin geht schon.
Sonntag, 13. Mai 2018
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