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Samstag, 27. Juni 2026

Notiz zur Zeit (270)

Der deutsche Bundestag hat ein Gesetz beschlossen, durch das künftig die Möglichkeit der Umweltschutzverbände, vor Gericht gegen Bauvorhaben zu klagen, stark eingeschränkt sein werden. Gut so. Endlich wird den linksgrünen Nörgerlern das Maul gestopft. Hitler hat die Autobahnen auch ohne die Ökospinner gebaut. 
 
Die Folgen einer Politik ohne und gegen Umweltschutz bekommen die Menschen in Europa derzeit einmal mehr am eigenen Leibe zu spüren. Extreme Hitze lässt viele leiden und einige sterben. Der Klimawandel spielt eine Rolle und ein menschenfeindliches Bauen von Häusern und Städten.
 
Derweil ist die bundesdeutsche Regierung damit befasst, soziale Reformen zu verhängen, insbesondere gegen Ruheständler. „Reform“ ist ein Fachvokabel und bedeutet laienhaft ausgedrückt „Schlechterstellung der Betroffenen“ und „Sozialabbau“. Damit die Rentenbeiträge nicht steigen, sollen die Leute weniger Rente bekommen. Logisch. Daraufhin werden die Sozialausgaben steigen, weil mehr Menschen arm werden. Schuld sind sicher die Zuwanderer, die mehr einzahlen, als sie herausbekommen. Logisch.
 
Das Geld dort zu holen, wo es massenhaft ist, kommt selbstverständlich nicht in Frage. Man baut schließlich nicht eine auf ungerechter Eigentumsverteilung beruhende Wirtschaft so, dass kollektiv erwirtschaftetes Einkommen von unten nach oben verteilt wird, um dann die so entstandenen Vermögen wieder zu verringern. Wäre ja absurd. Da könnte man sich den Staat ja gleich sparen.
 
Das völlig Verrückte an all dem Unsinn ist, dass die Verbrecherbanden, die da teils wahllos, teils mit bösartiger Genauigkeit herumregieren, auch noch von der Masse der Leute, die durch sie nichts als kleinen oder großen Schaden davontragen, mehr oder minder gewählt werden. Und das sogar die Möglichkeit besteht, dass noch dümmere, noch bösartigere Lemuren bald am Regieren beteiligt werden.

Mittwoch, 24. Juni 2026

Notiz zur Zeit (269)

Deportationszentren am Rande Europas. Eine Schande für die Menschheit.

Wie kaputt muss ein Land sein, wenn dort der schmierige Koks-und-Nutten-Michl als moralische Instanz auftreten kann?

Kühlung für Obdachlose finde ich gut. Obdach für Obdachlose fände ich besser.

Ja klar, es gibt immer mehr Millionäre und Milliardäre und deren Anteil am Gesamtvermögen nimmt immer mehr zu, aber das Problem sind die Rentner, die nicht lange genug gearbeitet haben und zu lange leben. Sagen (überraschenderweise) die Experten, sagt die Regierung, sagen die Medien - und die Leute glauben es. Irr.

Was denn, Boris Johnson ist gar nicht mehr Premier? Irgendwie habe ich die Briten seit ihrem EU-Austritt aus den Augen verloren. Das war schön.

Die deutsche Bahn fährt einfach gar nicht mehr. Das bringt es auf den Punkt, finde ich.
 
Beim Handel spricht man von Mogelpackung, wenn man zum selben Preis weniger Ware bekommt. Wenn hingegen die Politik beschließt, dass die Sozialbeiträge nicht erhöht, sondern Leistungen explizit und implizit gekürzt werden, dann heißt das Reform.
 
Europa verhandelt über die „technischen“  Details der Deportation von Menschen mit einem (von Europa als terroristisch betrachteten) Regime, das der Grund ist, warum besagte Menschen nach Europa geflohen sind. ― Pfui Deibel, ist das unanständig.

Montag, 22. Juni 2026

Notiz zur Zeit (268)

Seit Jahren stellt man „Verschwörungstheoretiker“ an den Pranger und erklärt sie zu gefährlichen Irren. Tja, und dann stellt sich heraus, dass Jens Spahn mehrfach an den Geheimtreffen von Peter Thiels verschwörerisch-irren Kumpels teilnahm.
Seltsamerweise bleibt der Aufschrei aus. Spahn muss nicht zurücktreten. Anscheinend ist es ebenso normal, an antidemokratischen Verschwörungen teilzunehmen, wie Milliarden an Steuergeld durch unsinnige Maskenkäufe zu verpulvern.
Aber wehe, Spahn hätte je etwas Coronakritisches geäußert. Man hätte ihn mit Mistforken, Dreschflegeln und Fackeln aus dem Dorf getrieben.
 
Herr Pantisano hat Recht. Die CDU macht längst die Politik, die die AfD fordert: Gegen sozial Schwache und Flüchtlinge, zugunsten der Konzerne und ausländischer Mächte. (Und die SPD macht mit.) Wenn man nun, wofür es gute Gründe gibt, die AfD für faschistisch hält, dann folgt daraus, dass die CDU faschistische Politik macht und also in der Tat selbst faschistisch ist. Wenn Herrn Günther diese Logik nicht gefällt, dann soll er für andere Politik eintreten. Will er aber nicht. Also pöbelt er lieber gegen Pantisano. Und der rudert zurück ... 
Tja, so wird das wieder was mit dem Faschismus in Deutschland: Die einen sind die Steigbügelhalter und die anderen richten ihren Antifaschismus gegen unbekannt.

Freitag, 19. Juni 2026

Notiz zur Zeit (267)

Ein Drittel der zwischen 2005 und 2023 in die BRD Eingewanderten hat bisher einen akademischen Abschluss. Der Akademiker-Anteil der Bevölkerung „ohne Migrationshintergrund“ liegt bei etwa 18 Prozent. Zuwanderer schließen also fast doppelt so häufig ihr Hochschulstudium ab wie Geburtsdeutsche. In einem Land, in dem Bildung faktisch immer weniger gilt, dürfte auch das den Migrierten vorgeworfen werden.
 
Deportationszentren am Rande Europas: Was für eine Schande hat das EU-Parlament da dem Abendland angetan. Ich bin nicht oft der Meinung Robert Misiks, aber hier hat er völlig Recht: Diese Schandstätten (mein Ausdruck) gehören mitten in die europäischen Hauptstädte. Und ich möchte den Vorschlag verfeinern: Misik denkt an Vergnügungsstätten (Prater, Volksgarten), ich wäre eher für Einkaufszentren. Durch gehorsames Konsumieren die Wirtschaft ankurbeln und dabei  entrechteten, entwürdigten und gequälten Menschen beim Vegetieren zuschauen, das passt doch sehr gut zusammen.

Mittwoch, 3. Juni 2026

Notiz zur Zeit (266)

Der US-amerikanische Präsident erklärt in einen Interview, die meisten Leute wüssten nicht, dass man das Wort dumb mit einem B am Ende schreibe. Da hat man den ganzen Trump: Er setzt seine eigene Unbildung mit der der Masse gleich und hat wohl Recht damit.
 
Trumps Zustimmungswerte seien sehr niedrig, heißt es immer wieder. Ich halte nun aber ein Drittel nicht für wenig, sondern im Gegenteil für unverständlich viel. Wie kann es sein, dass jeder dritte erwachsene US-Amerikaner einen eitlen, lügnerischen, ehebrecherischen, heuchlerischen, habgierigen, ungebildeten, unfähigen, offensichtlich dementen, bösartigen und vollkommen lächerlichen Dummkopf und dessen entsprechende Politik gut findet? Wer das begreifen könnte, hätte etwas über die menschliche Natur herausgefunden, was eben so erschreckend und abstoßend wie erhellend wäre.
 
Ich schreibe nur ungern über den Orangefarbenen Götzen. Man fühlt sich besudelt, wenn man über seine Entgleisungen informiert wird, und entwürdigt, wenn man sie kommentiert. Selbst Humor macht das nur erträglich, wenn er auf blankem Hass beruht oder wenigstens abgrundtiefer Verachtung.

Mittwoch, 29. April 2026

Notiz zur Zeit (265)

Die bundesdeutsche Gesundheitsministerin hält Einschränkungen bei den Versicherten für notwendig. Man habe, behauptet sie, seit Jahren über die Verhältnisse gelebt. Hm. Welche Verhältnisse meint sie? Die, in denen die Reichen immer reicher werden und Kinder- und Altersarmut zunehmen?
 
Weiters sagt dieselbe Dummschwätzerin, um die Krankenkassenbeiträge stabil zu halten, müsse jeder seinen Anteil leisten. Mit „jedem“ meint sie wohl alle, die wenig haben, aber auf keinen Fall die, die zu viel haben. Außerdem finde ich nicht, dass man sagen kann, dass der Preis für Brötchen stabil bleibt, wenn die Brötchen kleiner werden. Und man auch nochwas dazuzahlen muss.

Sonntag, 11. Januar 2026

Notiz zur Zeit (264)

Weil’s mal ein bisschen heftiger geschneit hat, ist natürlich die menschengemachte Erderwärmung komplett widerlegt … 
 
Was bringt die Leute dazu, ihre Ausbeuter, Unterdrücker, Verdummer gegen deren Kritiker in Schutz zu nehmen? Eingefleischter Selbsthass?

Lügen, lügen, lügen und das Offensichtliche leugnen. Hatte doch schon gut geklappt, als man ein kleines Kind war und von Mutti erwischt wurde.
 
Warum wollen die Leute unbedingt dumm sein? Aus demselben Grund, aus dem sie böse sein wollen?

Mittwoch, 5. November 2025

Notiz zur Zeit (263)

Ist es nicht erschreckend, dass über 40 Prozent der bei der Bürgermeisterwahl in New York den widerlichen Trottel Cuomo gewählt haben und nur etwas mehr als die Hälfte den einzig möglichen Bewerber Mamdani?
 
Die deutsche Bundesregierung bot ehemaligen afghanischen sogenannten Ortskräften der Bundswehr Geld an, wenn sie auf ihr Recht, mit ihren Familien in die BRD überzusiedeln, weil sie in ihrer Heimat als Kollaborateure mit einer westlichen Besatzungsmacht an Leib und Leben bedroht sind, Geld an. Kann man so viel Unmoral fassen? Aber was ist schon ein bisschen Penunze, wenn man damit rund 2.000 weitere Muslime und Musliminnen davon abhalten kann, Deutschland umzuvolken? Diese Leute gehören nicht hierher, und wenn sie krepieren, sagt der brave Deutsche: Hoppla.
 
Probleme im Stadtbild und kein Ende. Was eigentlich Merzens politischer Karriere einen Knick hätte verpassen müssen, wenn es mit anständigen und rationalen Dingen zuginge, hat ihm und seiner  Diskriminierungstruppe anscheinend viel Zuspruch verschafft. Rassismus zieht. Dummheit zieht.
 
Und bringt anscheinend auch Quote. Darum ließ der Quasselkönig Lanz unlängst mal wieder die Putinpropagandasprecherin Wagenknecht in seiner Sendung Putinpropaganda sprechen, obwohl die Ausrede, sie sitze halt im Parlament, nicht mehr besteht. Na, der dummdreisten Schwätzerin hat Frau Aljochina (ehemals bei Pussy Riot) dann aber zu Recht einen linken Haken verpasst! Leider nur verbal. Doch darum geht es ja und nicht um vernünftige Debatte: Rambazamba, Haligali, Stimmung in der Bude. Wer schaut solchen Dreck? (Mir hat man davon erzählt.)

Dienstag, 4. November 2025

Notiz zur Zeit (262)

Was erlaubt sich Wadephul? Seine Kollegen von der Partei, die aus unerfindlichen Gründen (nachvollziehbar ist nur Täuschungsabsicht), das C im Namen führt, sind zu recht empört über den Außenminister der BRD. Wie kann der mann mit eigenen Augen vor Ort sehen und sagen, dass zur Zeit eine Rückkehr syrischer Flüchtlinge in ihr zerstörtes Land schwierig bis unmöglich ist? Frechheit! Sofort muss wieder in dauerschleife etwas von Kriminellen und Gefährdern, die dringend deportiert werde müssen, geplärrt werden. Die Realität interessiert sie nicht, das Gesetz interessiert sie nicht, Ethik interessiert sie nicht. Ihr Interesse gilt einzig und allein dem Rassismus. Und die Pointe: Gerade damit ist die Partei, die ihrer Partei die Stimmen klaut, viel erfolgreicher. 
Was als anderes Projekt der C-Partei erschenen könnte, die Verschmelzung (imaginärer) Wirtschaftskompetenz“ mit (realem) „Sozialabbau“, ist in Tat und Wahrheit dasselbe. Rassismus und Diskreditierung des Sozialstaates zielen beide auf die Schwächsten in der Gesellschaft, präsentieren der Mittelschicht Sündenböcke, deren Opferung Abstiegsängste beschwichtigen und Aufstiegshoffnungen unmoralisch absichern soll. Nicht die Reichen und Superreichen, deren Zahl und Vermögen wächst und wächst und wächst, sind das Problen, schon gar nicht die von der profitmaximierenden Politik der Ausbeutung (von Mensch und Natur) erzeugten sozialen, ökonomischen und ökologischen Katastrophen,  sondern eine angeblich schwächelnde Wirtschaft. Es muss mal wieder kräftig gespart werden. Nicht beim Subventionieren von Gier und Wahn, sondern bei den Wehrlosen, Nichtrepräsentierten, Entbehrlichen. 
Hingegen muss der hedonistsche Lebensstil zementiert werden: Energieverbrauch, Müllproduktion, rascher Warenwechsel sind Grundpfeiler des Konsumismus und der destruktiven Ökonomie, der jener dient. Dafür isst man immerhin ja (in Wahrheit zu nullkommajosef Prozent) vegan und düst mit Strom (der immer noch aus der Steckdose kommt). Auch das beruhigt.
Die C-Partei ist mit ihrer Neigung zu Unmenschlichkeit, Selbstverkennung und tolpatscgiger Inkompetenz (aus in Sachen Selbstbereicherung) die miefig-altbackene Variante der real existierenden Taktiken, vom Widerspruch von Wirklichkeit und Ideologie abzulenken. Die fundamentale Krise, die die kapitalistischen Lebensweisen bewirken, wird umgedeutet in eine Bedrohung von erhalteswerten Gewohnheiten. Gerade durch die Lust aber, falsche Schuldige zu finden und zur Eliminierung vortzuschlagen, ist sie keine Alternative zur rechtsextremen Konkurrenz, sondern nur deren zögerliche Vorform. Sie pflastert sozusagen mit ihrer Dummheit den Weg, den das Unheil dann umso bequemer nehmen kann.

Donnerstag, 9. Oktober 2025

Notiz zur Zeit (261)

Na, da hat man es in der BRD den Zuwanderern mal gezeigt! Einbürgerung nicht mehr nach drei, sondern wieder frühestens nach fünf Jahren. Aber auch nur bei nachweislicher Eingedeutschtheit. ― Kinder von Deutschen bekommen die Staatsbürgerschaft aber selbstverständlich weiter bei der Geburt, obwohl sie die Sprache nicht sprechen, die Werte nicht teilen, keinen Cent Steuern gezahlt haben und nur von Unterstützung leben.

Und auch die Armen sollen, höre ich, ihr Fett wegkriegen. Wortwörtlich: ihre bekanntlich so schrecklich fetten Jahre sind bald vorbei. Das Bürgergeld soll nämlich in Mindestsicherung umbenannt werden. Nehmt das, ihr Schmarotzer! ― Politiker haben ja weder Phantasie noch Humor. Sonst wäre doch „Minderleister-Sicherung“ eine herrlich diskriminierende Bezeichnung.

Sonntag, 28. September 2025

Notiz zur Zeit (260)

Österreichs Frauenministerin will per Gesetz Schutzzonen um Abtreibungskliniken errichten. Geschützt werden sollen natürlich nicht die ungeborenen Kinder, sondern die Mütter, die hingehen, um sie töten zu lassen. Es geht ja auch wirklich nicht an, dass Kindsmörderinnen durch Gebete und Gesänge „selbsternannter Lebensschützer“ belästigt werden, wenn sie ihr „Menschenrecht“ auf nachträgliche Verhütung wahrnehmen wollen.

Folgerichtig verlangt eine andere österreichische Politikerin, Frauensprecherin der „Grünen“, die Streichung des Kindsmordes an Ungeborenen aus dem Strafrecht. Kinder sind ja offensichtlich keine seltene Spezies, die es zu schützen, und kein biodiverses Ökosystem, das es zu erhalten gilt. Weg mit dem Kroppzeug!

Immer Ärger mit dem Nachwuchs. Die oberösterreichische Volkspartei fordert, „sorglose und unkooperative Eltern“ gehörig mit Haft zu bestrafen, also solche, deren Verhalten einem „kriminellen Lebenswandel“ ihrer Kinder nicht vorbeugt. Ganz durchdacht scheint das Modell nicht, denn wie Eltern vom Knast aus ihre Kinder nicht verwahrlosen lassen sollen, bleibt unklar; es sei denn freilich, man sperrte gleich die ganze Familie weg. Dass das intuitiv gemeint sein könnte, wird sogar wahrscheinlich, wenn man bedenkt, dass Oberösterreich der Heimatgau des Führers ist und die Nazis Spezialisten darin waren, (von ihnen definierte) „Asoziale“ in Lager zu stecken und umzubringen. Es sollte einen also nicht wundern, wenn demnächst schon mal der Wunsch artikuliert wird, „unkooperative Eltern“ sterilisieren lassen zu dürfen. Als Zwischenschritt vor der familienfreundlichen Vergasung.
 
Dem Plan von Österreichs Integrationsministerin, Flüchtlingen die Sozialhilfe zu kürzen, widersprach neulich der regierungseigene Verfassungsdienst. Drei Jahre, so die populistisch gemeinte Idee, sollten Schutzbedürftige Deutschkurse und Wertekurse besuchen müssen und in dieser „Phase“ weniger Geld bekommen. Das müsse dann aber für alle gelten, auch für inländische Hilfsbedürftige, so die juristischen Experten, weil es sonst verfassungswidrige Ungleichbehandlung sei. (Linke Spinner würden sagen: Rassismus.) Diese Einschätzung richte sich selbst, so die empörte Ministerin. Selbstverständlich würden Österreicher nie Deutsch lernen müssen und die richtigen Werte hätten sie ja sowieso. Jetzt muss die Dame also irgendwie einen Weg finden, das Recht zu umgehen, ohne dass das gleich weder als Diskriminierung und Verfassungsbruch angestänkert wird. 

Donnerstag, 25. September 2025

Notiz zur Zeit (259)

München und das Oktoberfest. Köln und der Karneval. Hamburg und der Hafengeburtstag. Berlin und ganzjährig miese Stimmung.

Aus Anlass der Heiligsprechung eines toten Hasspredigers: Dieser Sekte sind noch viele Märtyrer zu wünschen.
 
Die diplomierte Berufsfaschistin Meloni spricht von der propalästinensischen Bewegung Italiens als „selbsternannter Antifa“. Nun ja.

Kimmel ist wieder auf Sendung. Ich will aber trotzdem kein Disney-Plus-Abo abschließen.

„Ab sofort gilt: Qualität ist Chefinnensache.“ Es ist immer wieder erstaunlich, wie sich jemand mit einem einzigen dummen Satz für alle Zeiten unmöglich machen kann. 

Mittwoch, 17. September 2025

Notiz zur Zeit (258)

Die Kandidatin der Ratesendung kommt aus Hannover, studiert Deutsch und Politik (Lehramt), ist gerade „im Master“ und will später „ans Gymmi“. Ihre Hobbys sind Yoga, „Kneipenquizze“ und „Escape-Räume“. Frage: Welche Farbe ist auf einer Verkehrsampel oben? Antwort: Grün. Frage: Gibt es EU-Mitgliedsstaaten, die ans Schwarze Meer grenzen? Antwort: Nein. Frage: Aus welchem asiatischen Land wanderte die Mutter von Kamala Harris in die USA aus? Antwort: Afrika. Frage: In welchem Gebäude wurde Friedrich Merz zum Bundeskanzler ernannt? Antwort: Bundestag. Frage: Welche germanische Sprache wird weltweit am häufigsten gesprochen? Antwort: Deutsch. ― Ums deutsche Bildungssystem muss man sich keine Sorgen mehr machen. Das hat sich offensichtlich von selbst erledigt.

Dienstag, 16. September 2025

Notiz zur Zeit (257)

Wenn ich das richtig mitbekommen habe, hat die Tefaukommentatorin die reichtumsktritische Parteivorsitzende darüber belehrt, dass Superreiche doch immerhin für die Entwicklung der Impfstoffe gesorgt hätten. (Genau weiß ich es nicht und will es nicht wissen, auch die Reaktion interessiert mich nicht, ich hatte bloß durch die Tefaukanäle geschaltet und war zwei, drei Sekunden in die Quasselsendung geraten.)
Ich sag mal so: Wenn ein Mafiaboss mit seinem Geld au Drogenhandel, Erpressung, Raub, Mord usw. in seinem Heimatdorf einen kostenlosen Kindergarten finanziert, ist das kein Argument für die Mafia.

Merz kamen die Tränen bei der Eröffnung der Synagoge in der Reichenbachstraße. Hat man ihn je über die Toten von Gaza weinen sehen? Zugegeben, die Opfer der Deutschen aus der Nazizeit lassen sich leichter bertrauern; denn für die Opfer von heute könnte man als deutscher Regierungschef etwas tun, statt durch Unterstützung und Unterlassen mitzuhelfen, dass es sie überhaupt gibt.

Die Ernennung von Lahav Shani zum Reichsmusikdirektor ist stündlich zu erwarten. Dass einer sich so tüchtig für den Völkermord ausspricht, gefällt in der BRD. Dass andernorts jemand mit solch menschenverachtender Haltung als Dirigent unerwünscht ist, gilt Deutschen hingegen naturgemäß als unerträglicher und unverständlicher „Antisemitismus“.

Dass es auch anders, nämlich menschlich anständig, geht, hat der Dirigent Ilan Volkov bewiesen, der bei einem Konzert in London gegen sein Land und dessen mörderische Politik protestierte. Die deutschen Medien ignorieren das.

Was ist das nur für ein Land, in dem schlichter menschlicher Anstand als abscheulich und Protest gegen Massenmord als Verbrechen gilt? From the river to the sea, genocide gets support from Germany.

Donnerstag, 4. September 2025

Notiz zur Zeit (256)

Der rotchinesische Ersatzkaiser droht der ganzen Welt: „Die Menschheit steht heute erneut vor der Wahl zwischen Frieden und Krieg, Dialog und Konfrontation.“ Will sagen: Entweder ihr unterwerft euch uns beizeiten freiwillig oder wir kommen euch besuchen. Klare Ansage. Getätigt bei einer gigantomanischen Militärshow, die der Kommunistenkapo zusammen mit seinen Diktatorenkumpels Putin und Kim genoss und in Anwesenheit von kriminellen Kleinkalibern wie Fico, Vučić und anderem Gesindel. Anlass war übrigens der 80. Jahrestag des Sieges der Kommunisten über „den Faschismus“; irgendwie schräg, da die massenmörderische „Volksrepublik“ ja erst vor 76 Jahren gegründet wurde … Und den Krieg gegen Japan vor allem die Nationalchinesen führten, gegen die die Maoisten ihrerseits erbittert kämpften. Nun, in Rotchina heißt Geschichtsklitterung „korrekte Sicht“ und ist streng zu beachten. Sonst Lager oder Erschießung im Fußballstadion (mit anschließender Organentnahme zwecks Förderung des Welthandels).

Schreckliche Tefaubilder von den eingestürzten Häusern in Afghanistan und Menschen, die aus den Trümmern Lebende und Tote zu bergen versuchen. Mit bloßen Händen. Zu den Bildern wird gesagt: Es hätten nur Männer gefilmt werden dürfen, das Filmen von Frauen sei in Afghanistan verboten. Zwei Fragen. Erstens, wann hätten je irgendwo Frauen mit bloßen Händen in Trümmern nach Leichen und Überlebenden gegraben? Mir jedenfalls sind solche Tefaubilder nicht bekannt. Frauen stehen meist bloß da und heulen und jammern. Zweitens: In der BRD hat man schon vor Jahren „zur Verbesserung des Persölichkeitsschutzes bei Bildaufnahmen“ das upskirting und downblousing verboten: Bestraft soll werden, wer „absichtlich oder wissentlich von den Genitalien, dem Gesäß, der weiblichen Brust oder der diese Körperteile bedeckenden Unterwäsche einer anderen Person unbefugt eine Bildaufnahme herstellt oder überträgt, soweit diese Bereiche gegen Anblick geschützt sind“. Das ist geschlechtsneutral formuliert, was aber lächerlich ist, denn Beschwerden von Männern, die von Frauen oder Schwulen „unbefugt“ behelligt worden wären, waren nie Thema. (Vgl. auch „dick pics“.) Auch in Österreich ist im entsprechenden Gesetz ausdrücklich die „weibliche Brust“ aufgeführt. Beide Gesetze sind also ein eklatanter Verstoß gegen die Rechtsgleichheit von Mann und Frau! Wie auch immer: Meine Frage: Was ist der prinzipielle Unterschied eines Verbotes, Frauen überhaupt zu photographieren (Modell Taliban), und des Verbotes, bestimmte Körperteile zu photographieren (Modell Feminismus)? In beiden Fällen geht es um eine Sexualisiertheit des weiblichen Körpers, über deren Nutzung der Staat wacht. Im Westen darf jede Frau in der Öffentlichkeit fast nackt wie die billigste Hure herumlaufen und ihren Anblick jedem zumuten. Das ist Freiheit. Bei den Islamisten werden Frauen in der Öffentlichkeit in die Burka genötigt, weil jedes Hautfitzelchen unzulässige Geilheit aufstacheln könnte. Das ist Unfreiheit.

Sonntag, 31. August 2025

Notiz zur Zeit (255)

Frau B. ist eine der widerlichsten Politikerinnen der BRD. Hässlich und dumm, aufgeblasen und destruktiv. Wie so eine es n ihrer Partei (und damit im Staat) nach oben bringen konnte, wäre ein Rätsel, wenn man nicht wüsste, dass es in der deutschen Sozialdemokratie eine uralte Tradition gibt, die unangenehmsten und unintelligentesten Damen (von Frau Luxemburg bis Frau Nahles) Karriere machen zu lassen. Frau B. ist derzeit nun also in ein Ministeramt gerutscht und siehe da, es handelt um die Zuständigkeit für „Arbeit und Soziales“. Na, da kennen die Sozen sich ja aus. Die Mitwirkung an Ausbeutung und Unterdrückung der „kleinen Leute“ war ja immer ihr Spezialgebiet. (Liebstes Nebenfach übrigens: Russland in den Arsch kriechen.) Und so hat Frau B. angesichts der hohen Zahl von Arbeitslosen auch schon eine prima Idee: Das „Bürgergeld“ (sozialdemokratischer Tarnbegriff, gemeint ist das Staatsalmosen für Bedürftige; mit der Ermöglichung von demokratischer Partizipation von mündigen Bürgern hat es nichts zu tun, im Gegenteil), das Bürgergeld also wird 2026 nicht erhöht. Demnach gekürzt, weil ja alles, insbesondere Lebensmittel, immer teurer wird. So ist es recht: Denen, die eh schon wenig haben, auch davon noch etwas zu nehmen, das stärkt die Wirtschaft und den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Ich bin sicher, im Gegenzug wird die SPD als Juniorpartnerin der Großen Koalition darauf verzichten, dass die Reichen stärker besteuert werden. So hat alles seine Ordnung. Und die fette Qualle hat ihre Funktion brav erfüllt.  
 
Nachtrag vom 2. September 2025. Frau B. spricht sich derzeit vehement gegen Sozialkürzungen aus. Was für eine Verlogenheit! Was, wenn nicht eine Kürzung des Bürgergeldes, ist es, wenn dieses nicht erhöht wird, trotz ständiger Teuerung? Typisch Sozialdemokratie: Links faseln, rechts regieren. Und darauf setzen, dass die Leute zu blöd sind, den Verrat zu bemerken.

Sonntag, 27. Juli 2025

Notiz zur Zeit (254)

Naziaufmarsch in Wien. Zweihundert Arschlöcher, tausende bereitwillige Gegendemonstranten, unzählige Polizisten. Es kommt zu 56 vorübergehenden Festnahmen und 200 Anzeigen. Auf Seiten der Anti-Nazis. Die Nazis hingegen marschieren unbehelligt, weil geschützt vom Staat und seiner Polizei.

LGBTICQ*-Aufmarsch in Berlin. Größte Sorge: Weht am Reichstag die Regenbogenflagge? Im Übrigen rege Beteiligung von Heterosexuellen. Ebenfalls Berlin, andere Demo, andere Sorgen: internationalische LGBTICQ* demonstrieren auch für Palästinenser und gegen Völkermord. Die Polizei schreitet ein, prügelt und wittert „Antisemitismus“ (i.e. mangelnde Solidarität mit den sich mittels Genozid und Kriegsverbrechen ja bloß legitim selbstverteidigenden Zionisten). Merke: Die Gesellschaft möchte ihre „queeren Menschen“ deutsch, unpolitisch und staatsfromm, aber keinesfalls staatskritisch, antifaschistisch und fremdrassig.

Spanien. Jüdische Kinder wurden aus spanischem Flugzeug entfernt, heißt es, weil sie hebräische Lieder gesu
ngen hätten. Antisemitismus! Der (angeblich religiöse) Liedtext lautet zwar übersetzt „Tod den Arabern“, aber das ist nun einmal israelisches Volksgut, was willste machen. Auch dass die Jugendlichen randaliert und die Crew attackiert haben sollen, ist doch einfach bloß typisch zionistisches Verhalten. Wer sich da beschwert, will zweifellos die Gaskammern wiedereröffnen. 

Montag, 23. Juni 2025

Notiz zur Zeit (253)

Die USA haben Russland bombardiert. Ein schwerer Schlag gegen die Herstellung und Lagerung von Raketen, Drohnen und anderen Rüstungsgütern ist gelungen. Der russische Krieg gegen die Ukraine dürfte bald zu Ende sein.

Ach nein, ich habe mich geirrt. Die USA haben den Iran bombardiert. Ein Land, das (im Unterschied etwa zu Israel) seine Nachbarn nicht anzugreifen pflegt. Das dürfte die Gewalt in der Region und weltweit anheizen.

Halten wir zwei Dinge fest: 1. Der Iran hat keine Atomwaffen. Er will keine Atomwaffen (sagt er). Und er darf keine Atomwaffen haben (gemäß einer Fatwa von Republikgründer Ayatollah Chomeini). 2. Israel hat Atomwaffen.

Mittwoch, 18. Juni 2025

Notiz zur Zeit (252)

Merz sagt, Israel erledige mit seinem Krieg gegen den Iran die „Drecksarbeit“ für den Westen. Wie nennt man noch mal Leute, die Auftragskiller beauftragen?

Trump ähnelt von Charakter und Gehabe einem miesen kleinen Gangsterboss; was ihn davon unterscheidet, ist, dass keine Bande von Kriminellen einen so dummen und unfähigen Anführer lange akzeptieren würde.

Wohnungsbau-Turbo: Weniger Qualität beim Bauen (und also Wohnen) und weniger Klimaschutz. Eine ganz großartige Idee.


Montag, 2. Juni 2025

Notiz zur Zeit (251)

Ob das eine gute Wahl war? Ein Präsident, der nicht viel mehr können wird, als der Regierung dazwischenzufunken: Macht das Polen stark und unabhängig? Schützt es vor Bedrohungen? Antwortet es auf Herausforderungen? Dass so viele nicht eine Zukunft wählen, sondern den Wunsch nach einer Vergangenheit, die es nie gab, zeigt, wie gering die politische Phantasie bei den Leuten ist und wie groß die Lust an Abwertung anderer und der Kultivierung angeblicher Ängste, die in Wahrheit nur berechtigte Zweifel daran sind, ob man wirklich so großartig ist, wie man gerne wäre. Im Nachbarland zeigt gerade eine ganze Nation, was modernes Heldentum ist. Die Hälfte der Polen aber hat sich bei dieser Wahl als angeberische und rückständige Angsthasen erwiesen.