Samstag, 12. Mai 2018

Notiz zur Zeit (186)

Positiv denken: Jedes Kind, das jetzt im Kongo verhungert, kann später nicht bei uns um Asyl ansuchen.

* * *

Eine „Lampe des Friedens“ für die Puffmutter der deutschen Rüstungsindustrie? Die spinnen, die Franziskaner.

Freitag, 11. Mai 2018

Das ungläubige Staunen meiner norddeutschen Freunde, als ich ihnen sagte, dass ihre „Brückentage“ anderswo „Fenstertage“ heißen, erinnerte mich einmal mehr daran, wie dankbar ich dafür sein muss, dass die Wechselfälle der familiären Arbeitsmigration mich vor dem einen oder anderen Provinzialismus bewahrt haben.

Donnerstag, 10. Mai 2018

Notiz zur Zeit (185)

Immer wenn sich der Pfadfinderkatholizismus zur Beteuerung seiner Kastriertheit zusammenrottet, bekomme ich Lust auf die „Offenbarung des Johannes“ und ihren Realismus.
 
* * *

Was für eine Heuchelei! Wenn ihr Frieden sucht, liebe deutsche Katholiken, dann wendet euch gegen Rüstungskonzerne und die diese unterstützende Politik. Deutschland ist der viertgrößte Rüstungsexporteur der Welt. Und ihr ladet Steinmeier und Merkel ein, mit euch zu singen und Klampfe zu spielen! Warum nicht gleich mit Vertretern des militlitärisch-industriellen Komplexes den friedfertigen Rosenkranz beten?

Mittwoch, 9. Mai 2018

Montag, 7. Mai 2018

Notiz zur Zeit (184)

Man muss schon eine politische Drecksau in der der Art von Volker Kauder sein, um Flucht als „Abreise“ und „Einreise“ zu bezeichnen.
* * *

Die Verknüpfung von Deportation und Entwicklungszusammenarbeit hat eine gewisse Logik. Die da — Vorsicht, Rollenprosa! — lautet: Wir geben den Negerkönigen Geld, damit sie sich Paläste bauen und von ihren Untertanen die Füße küssen lassen können. Da müssten diese Bimbos schon bereit sein, die, die sich bei uns vorm Füßeküssen (oder anderen Ortsüblichkeiten) drücken wollen, wieder zurückzunehmen, wenn wir keine Verwendung für sie haben. — Logik, rassistische Logik, aber Logik.