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Montag, 5. Oktober 2026

Tefaukritik: „Explosive Mischung“

Was genau will uns dieser trübe, zähflüssige, inhaltsarme „Tatort“ sagen? Dass man Jahrzehnte lang als Tefaukommissarin tätig sein kann, auch wenn man über nur anderthalb Gesichtsausdrücke verfügt? Dass Frauen, die sich von ihren Ehemännern und anderen Beischläfern schlagen lassen, dem nicht entkommen können, weil die Frauenhäuser überfüllt sind. Dass Jungpolizistinnen in ihrer Ausbildung nicht gelernt haben, einen bewaffneten Angreifer zu überwältigen, sondern sich an ihn klammern müssen wie an ihren Lieblingsteddy und dabei und danach herumheulen, als wäre ihnen ihr Handy schon wieder ins Klo gefallen? Dass für geschlagene Frauen die Lösung nur in Mord bestehen kann?
Ich nütze die Gelegenheit, um einmal mehr verpflichtende Selbstverteidigungskurse für Mädchen und Frauen zu fordern. Wer kein Zeugnis einer erfolgreichen Absolvierung vorweisen kann, muss sich von Männern fernhalten. Frauen, die sich schlagen lassen, verdienen kein Mitleid, sondern psychiatrische Behandlung. Sie sind Opfer, weil sie das sein wollen. Daran ändert die Täterschaft von Männern nichts. Solange das nicht anerkannt wird, ist das ganze Herumgejammer über Gewalt und Femizide realitätsfernes Geschwafel. Frauen, die sich nicht beizeiten selbst ermächtigen ― nicht durch Forderungen an Männer! ―, brauchen von Gleichberechtigung nicht zu reden. Oder soll die ein Geschenk der Männer sein?
Harte Worte? Wenn jemand seine Geldbörse offen sichtbar im Einkaufskorb spazieren trägt, lädt er Taschendiebe geradezu ein. Will das jemand bestreiten? Gewiss, der Dieb ist der Täter. Aber wer sich als Opfer anbietet, braucht auch nicht zu jammern, wenn er bestohlen wird. Er soll daraus lernen und sich in Zukunft schützen. Punkt.

Mittwoch, 20. Mai 2026

„Lohntransparenzgesetz“

Ein „Lohntransparenzgesetz“? Meinetwegen. Nichts dagegen. Aber inwiefern soll damit eine angebliche Benachteiligung von Frauen behoben werden? Soll dass heißen, dass Frauen bisher weniger verdienten, weil sie nicht wussten, ob sie weniger verdienen (als Männer)?
Die meisten Löhne und Gehälter werden nicht frei ausgehandelt, sondern es gibt dafür Vorgaben (etwa in Kollektivverträgen oder die Bezugstabellen im öffentlichen Dienst); wer sich nicht an Kollektivverträge hält, gehört ohnehin sanktioniert ― anderes Thema. Frei ausgehandelt werden wohl nur Managementposten. Eine Mangerin, die nicht weiß, was ihre Kollegen so kriegen, ist eh zu blöde für den Job. Im Niedriglohnsektor bringt „Lohntransparenz“ gar nichts. Dort aber und davon, Männern jahrelang auf der Tasche gelegen zu haben, kommt die Altersarmut bei Frauen her.
Übrigens: Wenn eine Frau durch „Lohntransparenz“ feststellt, dass sie mehr bekommt als Kollegen, zahlt sie dann das Übermaß zurück? (Oder nur in Fällen, in denen sie nicht mit dem Chef geschlafen hat, um den Job zu bekommen?)

Freitag, 10. April 2026

Unterwegs (40)

Warum müssen so viele Frauen eigentlich so dämlich dasitzen? Geradezu zwanghaft schlagen sie ihre Beine übereinander, nämlich auch, wenn sie nicht in einem Sessel, sondern in einem Stuhl an einem Tisch sitzen. Das ergibt zwangsläufig eine verdrehte Haltung, die doch völlig unbequem sein muss. So kann man doch nicht zum Beispiel vernünftig essen. Aber sie tun’s. Sie verschrauben ihre Haxen gegeneinander ― und dann fangen sie an, mit dem Fuß zu wippen. Anhaltend. Ebenso zwanghaft.
Früher wäre eine wohlerzogene Frau vor Scham gestorben, wenn sie sich in der Öffentlichkeit hätte so gehen lassen, die Beine übereinanderzuschlagen. Allenfalls die Knöchel wurden gekreuzt. Ich finde, noch heute ist das ein Kriterium, um zwischen „damenhaft“ und „vulgär“ zu unterscheiden. Wobei das Vulgäre unzweifelaft vorherrscht.
Warum machen Frauen das, dieses Verdrehen und Wippen? Ist irgendein Lustgewinn damit verbunden? Eine Stimulation des Genitaltrakts? Wie wohl beim Reiten oder der Umhängetrommel … Da Frauen ihr Verhalten selten reflektieren (und noch seltener ehrliche Auskunft geben), wird man es wohl nicht erfahren.

Mittwoch, 25. Februar 2026

Notiz über das Geschlechterverhältnis

„Der männliche Blick ruht auf der Frau.“ So stellt sich Klein-Erna (jeglichen Geschlechts) das vor. Jeder Mann ist vom Begehren von Frauen bis oben hin angefüllt. Die armen Frauen aber wollen gar nicht Schauobjekte sein, sie brezeln sich bloß so auf, nur für sich selbst, weshalb sie all den Aufwand der Kosmetik, Kleidung, Körperformung in der Öffentlichkeit am liebsten unter ein Burka verborgen hielten. Denn Frauen möchten eigentlich für ihre intellektuellen, moralischen, technischen Kompetenzen anerkannt werden. Bloß, die dummen Männer, die besser schauen als denken können, die reduzieren Frauen immer auf ihr Aussehen, so dass sie statt über Spinoza und Sartre, Nockenwellen und Doppelflanschrotatoren, Rote Zwerge und Parallaxensekunden zu reden, Schminktipps geben und Aperol Sprizz saufen müssen. Mit der Peitsche werden Frauen schon als Bädchen (nach der Ballerina- und Prinzessin-Phase) dazu getrieben, lieber Influencerin, Model oder Nagellackentfernerin werden zu wollen als Bauarbeiterin, Zerspanungsmechanikerin oder Totengräberin.
(26. Mai 2023; leicht überarbeitet)

Donnerstag, 24. Juli 2025

Unterwegs (27)

Was Vulgarität betrifft, sind viele junge Frauen ganz weit vorn. (Und leider auch allzu viele Frauen, die eigentlich nicht mehr jung genug dafür sind.) Man kann kaum eine Straße entlang gehen, ohne mit ekelerregenden Geschmacksentgleisungen belästigt zu werden. Je blasser und unförmiger das Bein, desto mehr wird davon gezeigt, je fetter der Arsch, desto eher wird er in etwas Enge gezwängt, je üppiger der Busen, desto zeigefreudiger das Oberteil. Solche Darbietungskostüme mögen zwar ganz denen des Straßenstrichs gleichen (es fehlen nur die Lackstiefel), aber sie haben dem anzunehmenden Selbstverständnis nach nichts mit Prostitutionsästhetik zu tun, sondern sind nur Ausdruck der Mode und des weiblichen Selbstgenusses. Wie kann eine emanzipierte Frau ihre Unabhängigkeit von Männern und ihre Gleichwertigkeit mit ihnen besser unter Beweis stellen als durch das bewusst gewählte Aussehen einer billigen Nutte? Das sexualisierte Vulgäre ist vermutlich Feminismus pur. 

Donnerstag, 27. Juli 2023

Wahn und Rechtsstaat

„Wir leben in einer patriarchalischen Gesellschaft, in der Frauen weniger geglaubt wird als Männern“, plappert eine Frau ins Radio-Mikrophon, während sie gegen ein Konzert einer Band demonstriert, deren Sänger von einigen Frauen Sexualstraftaten vorgeworfen werden.
Ehrlich gesagt: Ich glaube der Frau nicht. Wir leben nicht in einem Patriarchat, sondern in einer Gesellschaft, in der Frauen alle Möglichkeiten haben, aber nur wenige davon verwirklichen ― außer denen, sich zu beklagen und Männern Vorwürfe zu machen.
Und weil wir auch in einer Gesellschaft leben, in der ein harter Kampf um Aufmerksamkeit herrscht, findet jede geschickt vorgebrachte Bezichtigung sofort Medien, die sie immer weiter verbreiten und aus dem Spektakel Gewinn ziehen. Da man offensichtlich keine Beweise für irgendetwas braucht, sondern nur einen Nerv treffen muss, kann jeder Vorwurf sofort zum „Fall“ werden. Und sofort stellen sich Unmengen von Gläubigen ein, deren Bauchgefühl sagt: Ja, das stimmt, das muss einfach stimmen, ich will, dass das stimmt.
Man muss also im Gegenteil sogar sagen: Frauen wird viel zu viel geglaubt. Und irgendwas davon bleibt immer hängen.
Das ist schlimm genug. Aber zum Glück leben wird noch nicht ganz im Matriacrchat oder feministischen Terrorstaat, wo jedes Wort einer Frau geglaubt werden muss, einfach nur, weil es das einer Frau ist (und Männer schweigen müssen, weil sie ohnehin alle Lügner sind). Erfreulicherweise braucht es vor Gericht für ein Urteil immer noch Beweise (und glaubwürdige Zeugen). Wer nichts beweisen kann, kann sogar gezwungen werden, Behauptungen zu unterlassen. Das ist gut so.
Schlecht ist es, wenn Politikerinnen, Journalistinnen und andere Aktivistinnen im antipatriarchalen Wahn an die Stelle des Rechtsstaats feministische Schauprozesse setzen möchten. Und wenn niemand, außer den Opfern solcher Kampagnen und ihren Anwälten, dem widerspricht. Weil die Medien viel zu sehr damit beschäftigt sind, sich wichtig zu machen.
Ich weiß nicht, ob die erhobenen Vorwürfe stimmen. (Es ist mir eigentlich auch egal.) Aber ich will da ganz sicher nichts glauben müssen. Ich will Beweise und ordentliche Verfahren. Wobei mir klar ist, das Beweise manchmal schwer bis gar nicht zu erbringen sind. Das ist dann Pech. Aber wenn man es in irgendeinem Bereich durchgehen lässt, dass Anschuldigung schon Schuldspruch bedeutet, kommen wir in Teufels Küche. Oder, auch nicht besser, die der Teufelinnen.

Sonntag, 16. April 2023

Zur Dummheit und Menschenfeindlichkeit des Feminismus

„Frauen haben ein Recht auf Schutzräume vor Männergewalt, sei es in einem Gefängnis, auf einer Krankenstation, in einem Frauenhaus oder in einer Sauna.“ (Luise F. Pusch)
Und Männer? Haben Männer kein Recht darauf, vor Männergewalt und Frauengewalt geschützt zu werden, wo auch immer?
Hier zeigt sich die Dummheit und sexistische Menschenfeindlichkeit des Feminismus: Statt auf gleichen Rechten und Pflichten zu bestehen, unabhängig von der Geschlechtszugehörigkeit, wird ein besonderes Recht von Frauen postuliert. Aber ein solches Recht gibt es nicht und kann es nicht geben, wenn Frauen und Männer gleichermaßen Menschen sind. Denn sonst sind Männer Menschen mit weniger Rechten. Ähnlich wie nach Meinung von Rassistinnen und Rassisten die Zurechenbarkeit zu einer bestimmten Abstammung denen einen Menschen mehr, den anderen weniger Rechte verleiht. Im Falle des Rassismus sieht man inzwischen den Unsinn und das Unrecht ein. Im Falle des Feminismus wird hingegen immer noch so getan, als ob es sich dabei nicht um eine reaktionäre, zutiefst menschenverachtende Ideologie handle.
Aber genau das ist Feminismus: Sexismus von und für Frauen.  
Haben also Männer und Frauen dasselbe Recht darauf, vor Gewalt geschützt zu werden? Ja. Haben Frauen ein davon abweichendes Recht auf besondere, männerfreie Schutzräume? Nein.
Wenn eine Frau von ihre Ehefrau oder Liebhaberin verprügelt wird (sowas kommt vor) ― hat sie dann ein Recht auf ein lesbenfreies Frauenhaus? Nein.
Warum gelten überhaupt alle Männer a priori als bedrohlich und gewalttätig? Weil Männer die psychische und physische Gewalt, die ihnen von Frauen angetan wird, seltener thematisieren und fast nie anzeigen. Weil die Gesellschaft voreingenommen ist: hier die verfolgte Unschuld, dort der sinnlos brutale Bösewicht. Mit der Realität hat das nur sehr eingeschränkt zu tun.
Sätze wie der eingangs zitierte, sind ideologische Gewaltakte. Dagegen gibt es leider keine Paragraphen. Und die gesellschaftliche Ächtung bleibt aus. Wenn einer hingegen sagte, Männer müssen vor der Ausbeutung durch Frauen geschützt werden (die statistisch gesehen weniger zu Haushaltseinkommen beitragen und weniger in die Sozialsysteme einzahlen, obwohl sie öfter zum Arzt gehen und länger als Rentnerinnen leben), er erntete nur Unverständnis und Ablehnung. Ein Maskulinist! Warum ist das übrigens ein Schimpfwort, Feministin nicht?
Wenn man Gleichberechtigung will, kann das nur bedeuten: gleiche Rechte. Und nicht: Sonderrechte für irgendjemanden. Basta.

Mittwoch, 19. Oktober 2022

Balken & Splitter (87)

Wenn man auf den Tefaubildern die bemerkenswerte Hässlichkeit  viel zu vieler iranischer Demonstrantinen, die im Westen gegen die islamische Republik demonstrieren (zum Teil mit Schah-Fahnen), sieht, versteht man, warum iranische Männer eine strikte Verschleierung befürworten.

Ein hässlicher Mann verkleidet sich sehr schlecht als Frau und erklärt, er sei nicht-binär. Und damit kommt er bei gewissen Leuten durch?

Mittwoch, 5. Oktober 2022

Dummheit, dein Name ist weiblich

„Noch immer tappen viele Frauen bei der Heirat in die Traditionsfalle und geben ihren Mädchennamen ab.“ Sonderlich intelligent ist das nicht, was die Journalstin da im Qualitätsmedium schreibt. Eher sehr dämlich. Der sogenannte Mädchenname ist ja in den meisten Fällen der Name des Vaters. Oder der der ledigen Mutter, die ihn meistens von ihrem Vater her hat. Warum dann also das Festhalten am bisherigen Familiennamen weniger „patriarchal“ sein soll, als mit der Eheschließung einen neuen anzunehmen, erschließt sich wohl nur Feministinnen. Na ja, Frauen und Logik halt.
Was heißt hier außerdem „den Mädchenamen abgeben“? Wo kommt er dann hin? Wer hat ihn? Gibt denn, wenn schon, nicht eher der Ehemann der Ehefrau seinen Namen ab?
Der Ausdruck „Traditionsfalle“ ist jedenfalls eine Idiotie eigener Art. Hier spricht sich das dumpfe Ressentiment aus, der Hass auf alles, was nicht Zeitgeist und modisches Ideologem ist. Wer hier eine Falle aufgestellt hat („die Männer“?), warum Frauen so unbedarft sind, hineinzutappen, und was überhaupt das Böse ist, das ihnen widerfährt, wenn sie denselben Nachnamen tragen wie der Mensch, den zu lieben und zu ehren die versprechen (bis zum Ehebruch oder der Scheidung), erfährt man nicht. Braucht man auch nicht. Mode ist selbsterklärend. Und jetzt sind halt anscheinend Mädchennamen und Doppelnamen (Ehemannname-Vatername) angesagt.

Mittwoch, 18. Mai 2022

Abtreibung als Armutsbekämpfung?

„Abtreibungen sind oft vordergründig unter dem Gesichtspunkt akzeptiert, dass niemand gezwungen sein sollte, ein Kind in Armut großzuziehen.“ Ein sehr gutes Argument, das muss man zugeben. Je weniger arme Kinder es gibt, desto besser, dagegen kann man nichts sagen. Also müssen arme Frauen abtreiben dürfen. So weit, so logisch. Blöd nur, wenn man nicht immer schon in Armut lebt, sondern irgendwann arm wird, dann aber schon ein Kind oder gar Kinder hat. Aber das Argument bleibt ja auch dann noch völlig richtig: Niemand sollte gezwungen sein, ein Kind in Armut großzuziehen. Also müssen Kinder auch dann „abgetrieben“ werden können, wenn sie schon null bis 18 Jahre alt sind. Und das Beste daran: Dafür braucht man nicht einmal ins Krankenhaus oder eine Abtreibungsklinik, das kann ganz bequem zu Hause erledigt werden, etwa mittels vermutlich ohnehin vorhandener Schusswaffe.

Recht auf Abtreibung

„Ich will dieses Kind nicht mehr. Die letzten Jahre waren anstrengend genug. Dauernd dieses Sich-kümmern-müssen! Und was das alles gekostet hat! Dann auch noch dieser ganze Stress mit zur Kita bringen und von der Kita abholen. Und so weiter. Ich will das nicht mehr. Jetzt, wo Mia-Leonie im Herbst zur Schule gehen soll, passt das überhaupt nicht mehr zu meinem Lebensstil. Hausaufgaben, Elternabende, Schulausflüge und der ganze Mist. Kommt nicht in Frage. Keine zehn, dreizehn Jahre lang! Ich muss auch mal an mich denken. Ich habe andere Pläne. Schließlich ist es mein Körper, um den es da geht. Ich will einfach kein Schulkind. Wenn ich mich dafür entscheide, es wegmachen zu lassen, ist das meine Sache, da darf sich keiner einmischen.“

Dienstag, 17. Mai 2022

Was heißt bodyshaming auf Französisch?

Mag ja sein, dass sie keinen bodentiefen Spiegel zur Verfügung hatte. Aber sie hätte ja von ihrem faltigen Gesicht auf ihre Knie schließen können. Und dann eher keinen kniefreien Rock tragen. Aber vielleicht war ja auch gerade alle altersangemessene Kleidung in der Wäsche, als sie zur Premierministerin ernannt wurde. Man stelle sich vor, ein Politiker männlichen Geschlechts wäre bei gleichem Anlass (oder überhaupt) mit nackten Knien vor die Kameras gertreten ... Vive la difference!

Sonntag, 8. Mai 2022

Pro Burka

Man kann an den Taliban selbstverständlich dies und das kritisieren. Mit Menschenrechten, Bürgerrechten oder schlicht zivilisierten Umgangsformen (Schwule nicht umbringen) haben sie es ja nicht so. Man muss aber auch mal das Gute an ihrer Gewaltherrschaft in Afghanistan sehen, wenn es denn vorkommt, und es ausdrücklich würdigen. So ist die erneuerte Vorschrift, dass Frauen sich in der Öffentlichkeit vollständig verhüllen müssen, etwas, das ich durchaus begrüße. Aus meiner Sicht ist derlei freilich weniger ein moralisches als vielmehr ein ästhetisches Thema. Es gibt ja so viele hässliche Frauen! Die gibt es freilich überall, weshalb ich folgerichtig schon seit vielen Jahren für die globale Einführung der Burka eintrete. Man stelle sich vor, wie angenehm ein Leben ohne fette Weiber in hautengen Leggings wäre! Und ohne all die anderen Fälle, in denen Frauen einem ihre Körperformen und Körperoberflächen (inklusive vom Kopf hängender Hornfäden) exzessiv aufdrängen. Es ist ja nicht so, dass mich die allgemeine Hurenästhetik anekelt, weil ich gegen Prostitution wäre (was ich nicht bin: in ihren eigenen vier Wänden oder im Puff dürfen die Damen ihre Geschlechtsmerkmale von mir aus feilhalten, wie sie möchten, ich muss ja nicht hingehen), sondern weil ich sie extrem unschön finde.
Zugegeben, es gibt auch viele hässliche Männer. Dann eben Burka für alle! Oder aber ich treffe eine angemessene Auswahl. Es gibt ja zum Glück auch schöne Männer.

Mittwoch, 9. März 2022

Nachbemerkung zum Weltfrauentag 2022

Hunderttausende Frauen und Kinder werden aus der Ukraine in Sicherheit gebracht, während Männer unter Einsatz ihres Lebens Freiheit und Würde verteidigen. Schon eine schlimme Sache, dieses Patriarchat!

Dienstag, 8. März 2022

Irgendwas mit Einhörnern

Man erwähnt eigentlich nie, dass mehr Frauen vom Einkommen ihrer Ehemänner und Lebensgefährten leben als umgekehrt, sogar noch nach einer Scheidung.
Man erwähnt nie, dass man sich in Volkswirtschaften, in denen es Tarifverträge, Gehaltstabellen und anderes gibt, was Erwerbseinkommen transparent und geschlechtsunabhängig macht, schon sehr dämlich anstellen muss, um als Frau „für dieselbe Arbeit“ weniger bezahlt zu bekommen als ein Mann in derselben Position.
Man erwähnt eigentlich nie, dass Frauen, die ja insgesamt weniger verdienen, also auch auch weniger zum Gemeinwohl weniger Steueraufkommen beitragen und weniger in die Sozialsysteme einzahlen, obwohl sie mehr Transferleistungen in Anspruch nehmen als Männer: diverse Sozialhilfen, mehr Arztbesuche, längere Lebenszeit …
Man erwähnt eigentlich nie, dass die unbezahlte Hausarbeit, die Frauen angeblich verrichten, auch anfällt, wenn sie (allein oder mit einer Frau zusammen) leben, sodass die zusätzliche Arbeit überschaubar bleibt: Ob ein Topf abgewaschen wird, in dem ein oder zwei Portionen gekocht wurden, bleibt sich gleich; allenfalls seine Teller, sein Besteck und dergleichen fielen zusätzlich für die Spülmaschine an. Ob sie, wenn sie ohnehin die Waschmaschine anwirft, auch seine Schmutzwäsche mitwäscht, macht nicht viel Unterschied. Und staubwischen, staubsaugen, Fenster putzen, Böden schrubben müsste sie auch als Single (oder Lesbe). Und sollen Eltern wirklich dafür bezahlt werden, dass sie sich um ihre Kinder kümmern? Oder um pflegebedürftige Angehörige?
Man erwähnt eigentlich nie, dass allerhand schwere und schmutzige körperliche Erwerbsarbeit nach wie vor Männersache ist, während Büroarbeit und Handel weiblich dominiert sind. Niemand kommt anscheinend auf die Idee, den Slogan „Mehr Frauen in Männerberufen“ auch auf Bauarbeiterinnen oder Kanalräumerinnen auszudehnen.
Man erwähnt eigentlich nie, dass es innerhalb kapitalistischer Logik gar keinen Sinn macht, Frauen von bestimmten Funktionen und Positionen abzuhalten, wenn sie tatsächlich immer dieselbe Leistung für dasselbe Geld erbrächten. Warum sollte ein Betrieb oder eine Volkswirtschaft auf erzielbare Profite verzichten, die durch Diskriminierung verhindert würden?
Man erwähnt eigentlich nie, dass es überwiegend Frauen, die auch die Jungs erziehen: in der Familie, im Kindergarten, in der Schule, im Literatur- und Bibliotheksbereich. Und Frauen erziehen auch die Mädchen.
Man erwähnt eigentlich nie, dass trotz aller gesetzlichen Gleichberechtigung, expliziter Frauenförderung und ubiquitärer feministischer Propaganda das dominante weibliche Ideal ― also Ideal von Frauen! ― offensichtlich immer noch das geschminkte, aufgebretzelte, gegebenfalls umoperierte, magersüchtig wirkende Model ist, das auf hochhackigen Schuhen und halbnackt durch die glitzernde Konsumwelt stolpert. Kleine Mädchen halten sich immer noch am liebsten für Prinzessinnen oder Ballerinen, jedenfalls wollen sie meistens irrsinnig gern irgendwas Pinkes mit Einhörnern haben.

Donnerstag, 6. Januar 2022

Ein großer Unterschied

Fiele es jemandem ein zu behaupten, viele Frauen hätten für die Erlangung ihrer politischen, wirtschaftlichen oder kulturellen Position keine andere Qualifikation als ihr Geschlecht, so würde er des Sexismus bezichtigt. Allerdings ist die Behauptung, fast alle Männer hätten für die Erlangung ihrer politischen, wirtschaftlichen oder kulturellen Position keine andere Qualifikation als ihr Geschlecht, die fundamentale Doktrin der feministischen Kritik am „Patriarchat“. ― Sollte das nicht zu denken geben?

Dienstag, 28. Dezember 2021

Was ich noch nie verstanden habe: Warum ist für die Leute eine „starke Frau“ immer etwas Bewundernswertes, aber ein „starker Mann“ immer etwas Bedrohliches?

Mittwoch, 1. Dezember 2021

Weibliche Logik

Sie zitiert: Une discussion est impossible avec quelqu'un qui prétend ne pas chercher la vérité, mais déjà la posséder. (Rolland) *
Ich kommentiere: Est-ce vrai? Impossible à dire car il faut continuer à chercher. **
Sie antwortet: Une discussion est impossible avec quelqu'un qui prétend ne pas chercher la vérité, mais déjà la posséder.
Darauf ich: Das sagtest Du schon, aber ist dieser Satz von Rolland denn auch wahr?
Sie wiederum: Hab ich schon verstanden. Aber eine Diskussion mit dir darüber ist nicht möglich.
Ich: Wieso nicht? Weil Du auf Deiner Wahrheit beharrst, dass man Wahrheit nicht besitzen darf? Scheint so.
Sie: Bin krank. Kann nicht streiten.
Danach postete sie Bilder von Vanillekipferln …
So kann man es auch machen. Sich dem Gespräch entziehen, weil man angeblich krank ist. Frauen machen das ja gern. Vorher große Worte schwingen (auch schon mal die eines Mannes), aber dann nicht den Mumm haben, dafür einzustehen.
Sätze wie der von Rolland klingen gut, wenn man im Vernunftgebrauch unsicher ist und das eigene Unvermögen, zwischen wahr und unwahr zu unterscheiden ― wie vorläufig, wie irrtumsanfällig, wie korrigierbar auch immer ―, hinter dem Nebel des „Suchens“ verstecken möchte. Sie klingen hohl, wenn schon die Form des Aussagesatzes („Es ist so“) mit ihrem notwendigen Wahrheitsanspruch der Aussage widerspricht. Rolland sagt ja nicht: Vielleicht … es könnte sein … man könnte meinen … Sondern er behauptet etwas. Ist diese Behauptung nun wahr oder nicht? Wenn sie es ist, dann „besitzt“ Rolland ja wohl diese Wahrheit (unprätentiös formuliert: Er hält etwas für wahr); dann aber kann man mir Rolland nicht diskutieren … Oder die Behauptung ist falsch, dann kann man mit jemandem, der etwas für wahr hält, ja doch diskutieren. Was für ein Durcheinander! Wie soll da überhaupt noch sinnvolles Miteinandereden möglich sein, wenn alles, was jemand sagt, auch unwahr sein kann, nämlich in dem Sinne unwahr: Nicht als wahr angenommen, sondern nur Ausdruck einer offenen Suche nach irgendetwas Wahrem, das aber nie gefunden werden darf (weil es ja dann „besessen“ würde).
Aber selbstverständlich kann man vor allem mit Leuten wie mir, die logische Widersprüche monieren, weil ihre Rede auf Wahrhaftigkeit abzielt, unmöglich diskutieren. Das ist dann wohl weibliche Logik. Ins Praktische übersetzt heißt das: Mit dir will ich nicht reden, weil du mir widersprechen könntest, und darum suche ich mir eine passende Ausrede. Wie emanzipiert!

* Eine Diskussion mit jemanden, der vorgibt, die Wahrheit nicht zu suchen, sondern zu besitzen, ist unmöglich.
** Ist das wahr? Unmöglich zu sagen, weil man weitersuchen muss.

Freitag, 15. November 2019

Upskirting

Künftig soll es, lese ich, in der BRD verboten sein, Frauen ohne deren Erlaubnis unter den Rock oder das Kleid zu photographieren. Eine feministische Errungenschaft! Ein weiteres Sonderrecht für Frauen, Zementierung der matriarchalen Ungleichberechtigung. Dabei wäre Schutz der Intimität auch ohne Justizapparat zu haben. Wenn Frauen sich nicht wie Sex-Objekte anzögen, würden sie auch nicht wie Sex-Objekte behandelt. Auch hier also wäre die Burka eine praktikable Lösung.

Dienstag, 5. November 2019

Burka!

Über den „Islamischen Staat“ kann und muss man gewiss viel, sehr viel Schlechtes sagen. Aber auf den rezenten Fernsehbildern von den Lagern von IS-Angehörigen sah ich keine einzige hässliche Frau. Was selbstverständlich daran lag, dass alle Frauen völlig verhüllt waren. Mit anderen Worten, es ist nicht alles schlecht am Islamismus.