Viele haben vieles darüber geschrieben, was Faschismus zu Faschismus mache; nicht weniges davon ist klug und instruktiv. Ich will hier aber nur über einen Aspekt von Faschismus schreiben, der mir allerdings der wichtigste zu sein scheint: Faschismus ist die Ersetzung von Politik durch Gewalt, anders gesagt: eine Politik der Gewalt.
Auch andere politische Richtungen oder „Bewegungen“ sind autoritär, illiberal, nationalistisch, xenophob bis zum Rassismus und wenden sich entschieden gegen Schwache in einer Gesellschaft. Aber nur faschistische oder faschistoide Kräfte treiben dabei einen Kult der Gewalt, bewundern und verehren Gewalt als Ausdruck von Stärke und verwenden Gewalt als hauptsächliches politisches Mittel, nämlich schon bevor sie sich gegebenenfalls den Staat mit seinem Gewaltmonopol aneignen.
Gewalt wendet gerne an, wer sich durchsetzen will und durch Diskussion nichts erreicht: Weil er keine Argumente hat oder nicht auf sie vertraut oder unterstellt, der Gegner könne aus Dummheit oder Bosheit nicht überzeugt, sondern nur beiseite gedrängt, niedergeschlagen oder eliminiert werden. Gewalt ersetzt das Gespräch, die Verhandlung, das konstruktive Miteinander. Gewalt ersetzt die Rücksichtnahme, den Kompromiss, die Geltung von Rechten anderer und die Berücksichtigung von deren Bedürfnissen und Wünschen.
Auch andere politische Richtungen oder „Bewegungen“ sind autoritär, illiberal, nationalistisch, xenophob bis zum Rassismus und wenden sich entschieden gegen Schwache in einer Gesellschaft. Aber nur faschistische oder faschistoide Kräfte treiben dabei einen Kult der Gewalt, bewundern und verehren Gewalt als Ausdruck von Stärke und verwenden Gewalt als hauptsächliches politisches Mittel, nämlich schon bevor sie sich gegebenenfalls den Staat mit seinem Gewaltmonopol aneignen.
Gewalt wendet gerne an, wer sich durchsetzen will und durch Diskussion nichts erreicht: Weil er keine Argumente hat oder nicht auf sie vertraut oder unterstellt, der Gegner könne aus Dummheit oder Bosheit nicht überzeugt, sondern nur beiseite gedrängt, niedergeschlagen oder eliminiert werden. Gewalt ersetzt das Gespräch, die Verhandlung, das konstruktive Miteinander. Gewalt ersetzt die Rücksichtnahme, den Kompromiss, die Geltung von Rechten anderer und die Berücksichtigung von deren Bedürfnissen und Wünschen.
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