Was denn, Mutter beider Zwillinge war sie und nicht bloß des einen? Womöglich gar nur des dritten? Dass es Germanisten (und der Autor obigen Zitates ist sogar ein Germanistikprofessor) in der Regel des Sprachgefühls entbehren, darf als nur allzu bekannt vorausgesetzt werden. Dass ihnen auch die Logik keine Steine in den Weg legt, beweisen sie gern stets aufs Neue.
Montag, 30. November 2020
Glosse LXXV
Was denn, Mutter beider Zwillinge war sie und nicht bloß des einen? Womöglich gar nur des dritten? Dass es Germanisten (und der Autor obigen Zitates ist sogar ein Germanistikprofessor) in der Regel des Sprachgefühls entbehren, darf als nur allzu bekannt vorausgesetzt werden. Dass ihnen auch die Logik keine Steine in den Weg legt, beweisen sie gern stets aufs Neue.
Sonntag, 22. November 2020
Nachschlag zu „Teuflischer Unsinn“
Samstag, 21. November 2020
Teuflischer Unsinn
Das also, und dass andere sich auch so verhalten, ist etwas Schönes? Ist es nicht vielmehr etwas Unvernünftiges, Unverantwortliches, Unbefürwortbares?
Dass Menschen, die es besser wissen (könnten), so tun, als könnten sie richtig und falsch nicht unterscheiden, ist die beste Voraussetzung für Unrecht. Hm, könnte ja sein, dass das falsch ist, was ich tue, aber ich ich will das gar nicht wissen, ich fühle mich besser dabei, wenn ich nicht weiß, ob es falsch oder richtig ist. Das erlaubt mir jedes Fehlverhalten, jedes Verbrechen. Oder zumindest jedes Mitmachen im Weitermachen, wo Falsches getan wird.
Könnte sein, dass der Verbrauch fossiler Brennstoffe zur Umweltzerstörung beiträgt, aber zum Glück sagen manche so, manche so, da kann ich einfach weiter Autofahren, mit dem guten Gefühl, nicht zu wissen, was da richtig oder falsch ist. Mit dem allerbesten Gefühl sogar, denn andere haben es auch.
Das Glücksgefühl, mit anderen zusammen das eigene Unwissen als Ausrede zu haben, ist ein besonders ekelhafter Konformismus. Ja, es gibt Situationen, in denen man nicht weiß, was man tun oder lassen soll. Meistens aber sagt einem das Gewissen, was richtig ist. Es sei denn natürlich, man hat sich das Hören aufs Gewissen systematisch abtrainiert. Etwa, indem man die Lust an der eigenen Unentschiedenheit zum Lebensgefühl stilisiert, zum einzig wahren sogar. Die anderen genießen es ja auch!
Damit wird Unwahrhaftigkeit zum Prinzip. Und wenn die eigene Verlogenheit auf solche trifft, die immer noch meinen, es sei erstrebenswert, richtig und falsch unterscheiden zu können, und es sei auch tatsächlich, jedenfalls gelegentlich, möglich, zu wissen, was zu tun und was zu lassen ist, diese rückständigen Störenfriede sind dann eben ihrerseits Lügner. Sie können nichts anderes sein, denn wer nicht das schöne Gefühl kollektiven moralischen Unwissens teilen will, der heuchelt doch bloß, denn in Wahrheit wollen wir alle das Falsche, aber nichts davon wissen.
Was für ein teuflischer Unsinn
Sonntag, 8. November 2020
Aufgeschnappt (bei Marie Curie)
Man kann nicht hoffen, die Welt zum Besseren zu wenden, wenn sich der Einzelne nicht zum Besseren wendet. Dazu sollte jeder von uns an seiner eigenen Vervollkommnung arbeiten und sich dessen bewusst werden, dass er die persönliche Verantwortung für alles trägt, was in dieser Welt geschieht, und dass es die direkte Pflicht eines jeden ist, sich dort nützlich zu machen, wo er sich am nützlichsten machen kann.
Donnerstag, 29. Oktober 2020
Muttis Menschenhass
Immer neue „Maßnahmen“, die den Leuten das Leben vermiesen sollen. Zuletzt ein echter „Lockdown“ (auf Raten) gegen eine imaginäre zweite Welle.
Warum hasst die Merkel die Menschen so? Ich vermute, aus keinem besonderen Grund. Einfach aus demselben, aus dem sie immer schon die Politik einer Statthalterin der Konzerninteresse betrieben hat, also kurz gesagt ein brutales (für viele aber hinter der Mutti-Maske unerkennbares) Durchsetzen der auf Ausbeutung, Zerstörung und Verblödung ausgerichteten Weltwirtschaftsordnung, die die Reichen reicher machen und die Übrigen in Schach halten soll: Sie ist einfach ein schlechter Mensch und ungeheuerlich dumm. Ob sie von ihrem Vorgehen persönliche Vorteile hat oder sich welche verspricht, weiß ich nicht (und ist mir auch egal). Aber ich weiß, dass sie nichts davon mitnehmen kann, wenn sie mal den Löffel abgibt. Und wenn sie's könnte, würde es dort, wo sie dann hinkommt, schmelzen.