„Ich bin eine Schriftstellerin und nehme alles durch Gefühle wahr.“ Das, gnädige Frau, bezeichnet sehr treffend das Problem. (Und erklärt, warum so viele frauen so schlecht schreiben.)
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Samstag, 12. Januar 2019
Freitag, 21. September 2018
Lektüreerfahrung
Da liest man ein Buch, findet manches interessant, manches weniger, und nach ein paar Dutzend Seiten stellt man unvermutet fest, dass der Autor schwachsinnig ist. Ich meine nicht: anderer Meinung als ich. Sondern: einem regelrechten Wahn verfallen. Und zwar ohne die geringste Möglichkeit, von diesem durch Argumentation befreit zu werden, weil alle Immunisierungsstrategien voll ausgebildet sind. Da kann man das Buch nur bedauernd zur Seite legen. Schade.
Donnerstag, 8. März 2018
Zum Frauentag
„Immer mehr Frauen sind finanziell unabhängig: Im Jahr 2016 konnten 72 % der Frauen zwischen 25 und 55 Jahren von ihrem eigenen Einkommen leben. Zehn Jahre zuvor waren es 64 Prozent.“ (ARD-Text) Die gute Nachricht zum Frauentag: Immer weniger Frauen leben nur vom Einkommen ihrer Männer. Zwar sind es noch beachtliche 28 %, aber das wird bei der Diskussion des gender pay gap weiterhin verschwiegen werden …
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„Besonders häufig ohne Kinder blieben Frauen, die in der Informations- und Kommunikationsbranche arbeiten.“ (ARD-Text) Dafür kann ich mir eine Erklärung, die nicht misogyn wäre (und die Ausdrücke „Gesabbel“ und „untervögelt“ enthielte) nicht einmal vorstellen.
Montag, 12. Februar 2018
Frauensache
„Wieso geben so viele Frauen (bei der Heirat) ihren Nachnamen auf?“ Fragt eine Journalistin. Ähem, liebe Dame, Sie meinen ja wohl: den Nachnamen ihres Vaters …
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„Warum die Hausarbeit in Partnerschaften auch 2018 noch großteils von Frauen gemacht wird“, fragt „Die Zeit“. Kann es darauf eine andere Antwort geben als: Weil Frauen dümmer sind als Männer?
Mittwoch, 21. Oktober 2015
Was man alles so zusammenschreiben kann! „Thomas Malthus (1766-1834), der als einer der ersten Darwinsche Evolutionsgesetze auf die menschliche Gesellschaft übertrug“ — Malthus muss damit sogar besonders früh drangewesen sein, denn in seinem Todesjahr befand sich der 25-jährige Darwin noch an Bord der HMS Beagle. Darwins Auswertungen seiner Reise waren erst ab 1838 nachzulesen, sein Hauptwerk über die „Entstehung der Arten“ erschien gar erst 1859, ein Vierteljahrhundert nach dem Tod von Malthus. Wenn schon, dann hat also dieser jenen beeinflusst, nicht umgekehrt. Wie ja auch die evolutionistische Ideologie eine Projektion der kapitalistischen Verhältnisse auf das Tier- und Pflanzenreich ist, wodurch sich eine „Übertragung“ biologischer „Gesetze“ auf die menschliche Gesellschaft erübrigt.
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