Als Kind und Jugendlicher mochte ich sie überhaupt nicht, diese von unzähligen Füßen nach und nach und seit langem in irgendeine Grünfläche hineingestampften Abkürzungen, meistens krumm, längst zur Institution geworden, die alle nutzen, nützlich, weil zeitsparend. Sie waren eine ungeplante, zunächst spontane Weigerung, die von anonymen Planern festgelegten Wege zu gehen, die umständlicher waren, meistens rechtwinklig, immer gepflastert oder asphaltiert. Ich ging lieber die vorgesehen Wege. Die Abweichungen erschienen mir hässlich und zwanghaft, ein Verstoß gegen sinnvolle Ordnung und eine Anmaßung Unbefugter. Gerade weil alle anderen die Trampelpfade nutzten, verweigerte ich sie.
Erst später im Leben begriff ich, dass die von den Leuten ausgetreten Wege auch ein ein Protest waren gegen die Unüberlegtheit des obrigkeitlichen Planens und Bauens, das nicht Bequemlichkeit der Benutzer, sondern Gängelung durch abstrakte Formen im Sinn hatte.
Ich war immer eigensinnig und gerade darum skeptisch gegenüber vorgegeben Rebellionen. Wenn, wie gesagt, alle den Trampelpfad nutzen, ist er keine Abweichung mehr, sondern eigentlich eine Vorschrift. Andererseits verletzt er sehr wohl die gebauten Vorschriften. Es ist also schwierig, einen Weg zu finden, der den eigenen aufrechten Gang weder dem Konformismus der Masse unterwirft noch sich abfindet mit der angemaßten Autorität herrschender Strukturen. Man müsste halt durch Wände gehen können. Da man das aber nicht kann, gilt es im Einzelfall zu unterscheiden, welcher Weg der bequemere und zweckmäßigere ist. In jedem Fall sollte es der eigene sein.
Erst später im Leben begriff ich, dass die von den Leuten ausgetreten Wege auch ein ein Protest waren gegen die Unüberlegtheit des obrigkeitlichen Planens und Bauens, das nicht Bequemlichkeit der Benutzer, sondern Gängelung durch abstrakte Formen im Sinn hatte.
Ich war immer eigensinnig und gerade darum skeptisch gegenüber vorgegeben Rebellionen. Wenn, wie gesagt, alle den Trampelpfad nutzen, ist er keine Abweichung mehr, sondern eigentlich eine Vorschrift. Andererseits verletzt er sehr wohl die gebauten Vorschriften. Es ist also schwierig, einen Weg zu finden, der den eigenen aufrechten Gang weder dem Konformismus der Masse unterwirft noch sich abfindet mit der angemaßten Autorität herrschender Strukturen. Man müsste halt durch Wände gehen können. Da man das aber nicht kann, gilt es im Einzelfall zu unterscheiden, welcher Weg der bequemere und zweckmäßigere ist. In jedem Fall sollte es der eigene sein.
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