Ich kannte diese Leute vorher nicht. Ich las nur zufällig von ihrem Tod. Ein Schweizer Architekten-Ehepaar, er 97, sie 94 Jahre alt, hat sich umgebracht. Deren Sache, geht mich nichts an. Die beiden dürften jede Menge Gebäude entworfen haben, allesamt scheußlich, soweit ich sehe. Und ich habe ein Zitat von ihm bezüglich eines seiner Werke gefunden (das 2018 zum „hässlichsten Haus der Schweiz“ gewählt worden war): „Dass Laien das Gebäude hässlich finden, ist mir egal. Hauptsache, den anderen Architekten gefällt es.“
Genau diese Einstellung bringt aus meiner Sicht die moderne Architektur auf den Punkt. Für gewöhnlich ist sie menschenfeindlich, selbstverliebt, abstoßend und unbrauchbar. Es gibt Ausnahmen, aber die Regel ist: Inhumanität und Unschönheit.
Man entwirft für Kollegen und Kritiker, für Auftraggeber, die sich außer an Kosten und Profit an der Meinung anderer orientieren. Man entwirft nicht für die Menschen, die in solchen Häusern wohnen müssen. Es geht nicht um Geschmack. Es geht um Wünsche und Bedürfnisse. Diese mit Gewalt ― und jeder solcher Bau ist physische Manifestation einer Durchsetzung ― übergangen werden. Übergangen werden sollen. Denn je unmenschlicher die Gebäude sind, desto mehr werden sie „in Fachkreisen“ (und von verdummten Fans) bewundert.
„Architektur ist faschistisch“, pflege ich zu sagen und ecke damit oft an. Vom obigen Zitat und der inhumanen Geisteshaltung, die es zu erkennen gibt, fühle ich mich allerdings bestätigt. Modernes Bauen ist in der Regel autoritär, elitär, menschenverachtend und praktiziert einen Kult der Gewalt.
Genau diese Einstellung bringt aus meiner Sicht die moderne Architektur auf den Punkt. Für gewöhnlich ist sie menschenfeindlich, selbstverliebt, abstoßend und unbrauchbar. Es gibt Ausnahmen, aber die Regel ist: Inhumanität und Unschönheit.
Man entwirft für Kollegen und Kritiker, für Auftraggeber, die sich außer an Kosten und Profit an der Meinung anderer orientieren. Man entwirft nicht für die Menschen, die in solchen Häusern wohnen müssen. Es geht nicht um Geschmack. Es geht um Wünsche und Bedürfnisse. Diese mit Gewalt ― und jeder solcher Bau ist physische Manifestation einer Durchsetzung ― übergangen werden. Übergangen werden sollen. Denn je unmenschlicher die Gebäude sind, desto mehr werden sie „in Fachkreisen“ (und von verdummten Fans) bewundert.
„Architektur ist faschistisch“, pflege ich zu sagen und ecke damit oft an. Vom obigen Zitat und der inhumanen Geisteshaltung, die es zu erkennen gibt, fühle ich mich allerdings bestätigt. Modernes Bauen ist in der Regel autoritär, elitär, menschenverachtend und praktiziert einen Kult der Gewalt.
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