„Lebensmittel werden billiger“, jauchzen Österreichs Medien. Denn die Regierenden haben vor, den einschlägigen Mehrwertsteuersatz von derzeit zehn auf fünf Prozent zu senken. Das macht allerdings nur dann irgendetwas billiger, wenn der Handel die Preise auch entsprechend senkt. Und zwar dauerhaft und nicht bloß als vorübergehenden Werbe-Gag, dem später wieder „Anpassungen“ folgen.
Und selbst wenn die Lebensmittelpreise tatsächlich um die rechnerischen 4,54 Prozent sinken würden, für die Verbraucher, die im Durchschnitt 12 Prozent ihres Einkommens für Lebensmittel ausgeben, bedeutete das wenig. Das statistische Durchschnittseinkommen beträgt 2.990 Euro im Monat, davon 12 Prozent sind 358,80, vermindert um besagte 4,54 Prozent ergibt das 16 Euro und 29 Cent Ersparnis. Wahnsinnig viel ist das nicht. (Weniger als eine Stunde Arbeit beim genannten Durchschnittseinkommen.) Arme geben übrigens mehr Geld und einen höheren Anteil ihres Einkommens für Lebensmittel aus. Weil sie aber eben weniger Einkommen haben, nützt ihnen die Mehrwertsteuerkürzung auch weniger als denen, die viel Geld fürs Essen ausgeben.
Aber damit es überhaupt zu irgendwelchen Effekten für die Käufer kommt, müssten, wie gesagt die Lebensmittelpreise tatsächlich gesenkt werden. Derzeit liegen sie im Durchschnitt 20 Prozent (!) über denen beim großen Nachbarn BRD. Wenn man das weiß, dürfte das Vertrauen in die Ehrlichkeit und Kundenfreundlichkeit der Lebensmittelhandelsketten (die bekanntlich alle ausschließlich oder überwiegend in deutscher Hand sind) doch eher gering ausfallen.
Und selbst wenn die Lebensmittelpreise tatsächlich um die rechnerischen 4,54 Prozent sinken würden, für die Verbraucher, die im Durchschnitt 12 Prozent ihres Einkommens für Lebensmittel ausgeben, bedeutete das wenig. Das statistische Durchschnittseinkommen beträgt 2.990 Euro im Monat, davon 12 Prozent sind 358,80, vermindert um besagte 4,54 Prozent ergibt das 16 Euro und 29 Cent Ersparnis. Wahnsinnig viel ist das nicht. (Weniger als eine Stunde Arbeit beim genannten Durchschnittseinkommen.) Arme geben übrigens mehr Geld und einen höheren Anteil ihres Einkommens für Lebensmittel aus. Weil sie aber eben weniger Einkommen haben, nützt ihnen die Mehrwertsteuerkürzung auch weniger als denen, die viel Geld fürs Essen ausgeben.
Aber damit es überhaupt zu irgendwelchen Effekten für die Käufer kommt, müssten, wie gesagt die Lebensmittelpreise tatsächlich gesenkt werden. Derzeit liegen sie im Durchschnitt 20 Prozent (!) über denen beim großen Nachbarn BRD. Wenn man das weiß, dürfte das Vertrauen in die Ehrlichkeit und Kundenfreundlichkeit der Lebensmittelhandelsketten (die bekanntlich alle ausschließlich oder überwiegend in deutscher Hand sind) doch eher gering ausfallen.
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