Montag, 6. Juli 2026

Die Alternativlosigkeit des größeren Übels

Wenn Merz und Söder, Klingbeil und Bas die Alternative zur AfD darstellen, dann ist diese im strengen Sinne alternativlos. denn tatsächlich treibt die schwarz-rote Regierungskoalition eine Politik, wie die Rechtspopulisten sie haben wollen. gegen Zuwanderer, gegen sozial Schwache, zu Lasten der Arbeitnehmer, zu Lasten der Umwelt und der Gesundheit, zu Lasten der Bildung, ohne Konzepte für ungezwungenen Zusammenhalt und kreative Lösungen, ohne entschiedenen Einsatz für Frieden, Gerechtigkeit, Wohlstand überall in der Welt. Gewiss geben sich Rechtsextreme „radikaler“ (also dümmer) in ihren Forderungen und Umsetzungsplänen, während die noch Regierenden halbherzig wirken und gehemmt von Resten rechtsstaatlicher und demokratiepolitischer Bedenken. Gerade die Enthemmung aber, die freie Entfaltung von Ressentiment. Hass und Gewalt (als Phantasie und Praxis) ist das Angebot, dass die Rechtspopulisten ihren Sympathisanten machen. Worin bestände das Gegenangebot von Schwarz, Rot, Grün usw.? Im biederen Vertrauen auf Parteienstaat, Sonntagsreden, Lobbyismus, Medienfilz, Weiterwursteln? Im Verzicht auf radikale Erneuerung, die Klimaschutz, soziale Gerechtigkeit (durch vernünftigen Umbau der ungerechten Eigentumsstruktur) und Freiheit von Konsumzwang, Bürokratismus und digitaler Überwachung und Bevormundung in den Mittelpunkt stellte? Daran ist nicht einmal zu denken. Das ist mit den vorhandenen Kräften (einschließlich der „Linken“) nicht zu machen. Also bleibt entweder alles so, wie es ist, oder es wird schlechter. Das heißt, schlechter wird es so oder so, denn die Politik des Weiterso und der kleinen und großen Gemeinheiten führt ins Unglück. Es kann aber auch ruckartig schlechter werden. Dafür steht die AfD.

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