„Wir können uns unseren Sozialstaat bald nicht mehr leisten“, lautet das allgegenwärtige Mantra. So viel ist immerhin richtig: Der Masse der Leute etwas wegzunehmen, um es manchen von ihnen als Almosen zurückzugeben, ist tatsächlich kein sonderlich zukunftsfähiges Vorgehen. Was aber kann sich eine Gesellschaft (oder deren Staat) leisten oder nicht und woran misst man das? Wenn die Reichen immer Reicher werden, dann kann es ja wohl nicht sein, dass nicht genug Geld da wäre. Da findet lediglich eine Umverteilung (durch Eigentumsverhältnisse und Begünstigungen) längst statt, ehe es zur Umverteilung (durch Transferleistungen) kommt.
Das Geld ist da, Wohlstand für alle ist möglich. Man müsste nur aufhören, Unrecht durch Gesetze zu schützen, und müsste endlich den Kapitalismus durch vernünftiges Wirtschaften ersetzen.
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